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   Aufruf der Geschichtswerkstatt Barmbek    

Geschichtswerkstatt Barmbek am Ende?
 
Die Kultursenatorin hat beschlossen, die Geschichtswerkstätten über die Klinge springen zu lassen. Keiner anderen Sparte, keiner anderen Einrichtung will sie im Haushalt 2004 die finanzielle Grundlage entziehen.

Frau Horákovás Beweggründe sind uns verborgen. Mit uns, den Betroffenen, hat sie nie gesprochen - sie kennt die Geschichtswerkstätten und ihre Arbeit überhaupt nicht.
Der uns genommene Beitrag von rund 500.000 Euro (für 14 Geschichtswerkstätten) wäre im gesamten Förderhaushalt mit ein wenig gutem Willen auch auf andere Weise aufzubringen gewesen. Warum also? Wenn geschieht, was Frau H. will, wird auch die Geschichtswerkstatt Barmbek ab Januar 2004 nicht mehr existieren.

 
Was verlöre Barmbek?

  • Unsere Archive werden nicht mehr zugänglich sein, schon gar nicht für alle. Sie werden nicht mehr betreut und ausgebaut werden.·
  • Auskunft und Beratung (Auf die Archive gestützt,) werden nicht mehr erteilt werden. Ersatz für dieses zugleich sachkundige und bürgernahe Angebot wird es nirgendwo geben.
  • Die Tafeln des Barmbeker Geschichtspfads werden verkommen und nach und nach abgeräumt werden.
  • Das Geschichtsspaziergangs-Programm wird zumindest stark eingeschränkt werden.
  • Bücher wie "Vom Wiesengrund zum Industriegürtel" und "Auf den Spuren der Bertinis" werden nicht mehr erarbeitet werden können.
  • Forschungsarbeit, teils gemeinsam mit Stadtteilbewohnern und -bewohnerinnen, wird (wenn überhaupt) nur noch in bescheidenem Umfang und auf bescheidenem Niveau möglich sein.
  • Arbeitsgruppen werden "in der Luft hängen" und es jedenfalls viel schwerer haben, weiterzubestehen oder sich zu bilden.
  • Barmbekgeschichtliche Ausstellungen werden allenfalls selten noch zu sehen sein.
  • Aus dem Stadtteilkulturellen Netz Barmbeks wird ein Glied herausgebrochen sein.
Barmbeks Geschichte wird aus dem Blick geraten.
Ein Anreiz zur Identifizierung mit dem Stadtteil wird verloren gehen.

Aber noch sind die Würfel nicht gefallen, Frau H.'s Wort ist nicht Gesetz.
Unterstützen Sie bitte unser Bemühen, die Geschichtswerkstatt zu retten. Unterzeichnen Sie bitte den Barmbeker Appell (andere Werkstätten unternehmen Ähnliches in ihren Stadtteilen). Tun Sie es rasch!

Wenn Sie selbst einen Brief an die Senatorin schreiben wollen - umso besser.
Bitte schicken Sie das unterschriebene Blatt und/oder eine Kopie Ihres eigenen Briefes an uns.

* * *

Anmerkung von hallo-barmbek:
den Appell und die Unterschriftenliste können Sie als PDF-Datei >> herunterladen und ausdrucken. Bitten Sie auch Nachbarn und Freunde darum, die die Arbeit der Geschichtswerkstatt unterstützen wollen, und bringen oder senden Sie die Liste (die nicht voll sein muss) an
Geschichtswerkstatt Barmbek e.V., Wiesendamm 25 (Ecke Hufnerstraße), 22305 Hamburg

Sie können das Projekt auch unterstützen, indem Sie Mitglied des Vereins werden!!!
Weitere Informationen: Tel: 29 31 07, Fax: 29 52 16, Mi 14 - 19 Uhr, (Tel. 10-16 Uhr)

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