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Barmbek damals

Barmbek um ca. 1870: Wiesen, Felder, Gehöfte und ein Ortskern.
Im folgenden Jahrzehnt begann die rege Bautätigkeit, schon vorbereitet durch verschiedene neu angelegte Straßenzüge links und rechts der Hamburger Straße und Oberaltenallee.

 
Barmbek um 1870

 
Das Dorf Barmbeck lag südlich vom heutigen Osterbekkanal. Das Bächlein hieß ursprünglich Bernebeke oder Bernebeck und hat Barmbeck seinen Namen gegeben, dessen Schreibweise Ende der 40er Jahre in Barmbek geändert worden ist.

Das Ritterdorf Bernebeke war viele Jahrhunderte lang von Wald umgeben, die Hufnerkaten rund um den Dorfkern von Bäumen geschützt, u.a. vielen Eichen, die im 18. Jahrhundert gefällt wurden, als großer Bedarf an Bauholz bestand.
Das Land wurde bewirtschaftet von Käthnern (Kleinbauern) und Hufnern (Großbauern), an die uns noch Straßennamen wie Käthnerort, Käthnerkamp oder Hufnerstraße erinnern. Der Dorfkernbereich erstreckte sich vom Markt bis zum Käthnerort. Dort, wo heute am Anfang des Barmbeker Marktes ein Hochhaus steht, befand sich noch bis in die Nachkriegszeit ein Dorfteich. Das letzte Bauernhaus brannte 1943 ab.

Vom ehemaligen Dorfplatz führte die alte Landstraße weiter nach Norden in Richtung Bergstedt, Oldesloe und Lübeck. Zum Stadtgebiet Hamburg führte der Weg damals nach Süden zum "Lübschen Baum", einer Zollstation, von dort durch die Steinstraße in die Vorstadt Sankt Georg und zur Innenstadt.

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