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Demo gegen den Krieg?
 
Eine Woche vor den Gedenkveranstaltungen anlässlich des Feuersturm im Juli 1943 zog Sonnabendsmittags die angemeldete und genehmigte (und in Barmbek Nord wie Süd den Verkehr lahmlegende) Demonstration einer rechtslastigen Gruppe ab Mundsburg bis zur Fuhle, um an die Katastrophe zu erinnern und sie für ihre politischen Interessen zu instrumentalisieren.

Auch hallo-barmbek.de vertritt die Meinung, dass Bombardierungen von Städten und zivilen Einrichtungen als Kriegsverbrechen zu werten sind (näheres auf der Geschichtsseite), doch sei die Frage gestattet, ob jene Demonstranten ausreichend reflektiert haben, dass sie mit ihren politischen/populistischen Interessen leicht in die Nähe jener gerückt werden können, die Deutschland den Faschismus und der Welt den grausigen WK II beschert haben?

Erstaunlich: die kleine Handvoll Demonstranten wird durch ein Riesenaufgebot von Polizisten und Grenzschützern vor begleitenden Antifa-Gruppen beschützt. Es ist ein heißer Tag, einige Zuschauer waren fast geneigt, den behelmten/vermummten Staatsdiener/innen Erfrischungen zu reichen... sicher ein Grund, dass zu späterem Zeitpunkt doch noch die Wasserwerfer eingesetzt wurden: zu Kühlungszwecken finden sie wahrlich eine sinnvolle Anwendung ;-)
 

 
 

 
 
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Fotos: © www.hallo-barmbek.de