| Vorwort
Liebe
Leserinnen und Leser,
in diesem Jahr wird BaSta dreimal erscheinen, die
nächste Ausgabe voraussichtlich im Dezember.
Das vorliegende Heft soll rechtzeitig zum diesjährigen Stadtteilfest
fertig sein und wird mit einer etwas höheren Auflage gedruckt,
damit es Exemplare zu verteilen gibt - die letzte Auflage war wirklich
schnell vergriffen, überall dort, wo sie öffentlich auslag.
Sicher ein Grund für die ZeitungsmacherInnen, sich zu freuen!
Doch dort, wo BaSta in den Häusern verteilt
wird, kann vielleicht nicht jeder etwas damit anfangen. Darum heute
ein ungewöhnlicher Appell: lassen Sie BaSta
zu uns zurückkommen, bevor sie das Blatt in den Mülleimer
werfen! Vielleicht kommen Sie am Medienbüro LogIn in der Vogelweide
36 vorbei, oder am Kulturhaus oder KiFaZ, dort legen wir sie aus und
Sie können Ihre Exemplare einfach dazu legen oder in den Briefkasten
stecken.
Warum dieses
ungewöhnliche Anliegen? BaSta
kostet Geld, die Druckkosten betragen ca. 66 Cent pro Heft und das Budget
reicht trotz unserer unentgeltlichen Redaktionsarbeit nicht aus, um
die Auflage zu erhöhen. Gewerbetreibende im Stadtteil haben große
Sorgen und können auch preiswerte Inserate kaum finanzieren.
Wir erhalten aber häufig Anfragen aus dem weiteren Umfeld außerhalb
des Quartiers und können nicht reagieren, weil kaum noch Zeitungen
da sind. Darum würde Recycling uns ermöglichen, weitere Zeitungen
verteilen!
Die vorliegende
Ausgabe befasst sich u.a. mit Themen, die einen großen Teil unserer
Mitbürger betreffen: Senioren, Kinder und Menschen, die sich in
einer schwierigen sozialen Lage befinden und Rat gebrauchen könnten.
Hartz
IV ist in aller Munde, Reformen werden nicht als solche wahrgenommen
und lösen Unsicherheiten, ja Ängste aus. Das Geld wird knapper,
auch und gerade in einem Stadtteil, in dem das Einkommen unter dem Hamburger
Durchschnitt angesiedelt ist.
Wir wollen
nicht entmutigen, sondern Hinweise geben, wo in Barmbek Süd und
Umgebung Angebote genutzt werden können. Einerseits für aktive
Menschen, die selbst etwas tun und für sich und andere auf den
Weg bringen wollen. Andererseits für jene, die nicht recht wissen,
wie sie in Zukunft zurechtkommen sollen, sei es, dass es am Geld oder
an der Gesundheit oder einfach an der Kraft mangelt.
Bei
der Auswahl haben wir versucht, verschiedenen Bedürfnissen gerecht
zu werden und hoffen, auch für Sie ist etwas dabei.
Wie immer gilt: Ihre Beiträge sind willkommen, schreiben Sie uns,
wenn sie selbst etwas mitzuteilen haben, BaSta
ist eine Zeitung zum Mitmachen!!!
Wir wünschen Ihnen und uns einen schönen Spätsommer und
Herbst und melden uns wieder um die Weihnachtszeit,
Ihr BaSta-Team!
Kurzmeldungen
für Barmbek
Aktivoli
Die "Freiwilligenbörse auf Draht - Hamburg-kreaktivoli"
hat einen Beratungsstand im Kundenzentrum des Bezirksamts Mitte am Besenbinderhof
37, wo sich ehrenamtlich engagierte Bürger, "vernetzen"
lassen können.
Kontakt unter der Telefonnummer 659 09 09 00
Doch auch in unsere Nähe befindet sich eine Anlaufstelle, nämlich
im Stadtteilbüro Dulsberg in der Probsteier Straße 15, Ansprechpartnerin
Frauke Schröder, Tel. 6528016. Sie koordiniert die Bereiche Kinder-,
Jugend- und Frauenarbeit im Raum Barmbek.
Internet-Informationen unter www.kreaktivoli.de
Im Quartier
Dehnhaide treffen sich interessierte Menschen, die sich engagieren oder
etwas bewegen möchten, künftig jeden 4. Mittwoch im Monat
im Kulturhaus, Vogelweide 20b, ab 18 Uhr. Hier entsteht die Initiative
Stadtteilnetz, zunächst Treffpunkt und Ideenbörse für
BewohnerInnen und VertreterInnen sozialer und kultureller Einrichtungen,
die gemeinsam über Verbesserungen der sozialen Bedingungen im Stadtteil
nachdenken wollen.

Wettbewerb
an der Finkenau
Nach dem "Parkquartier Friedrichsberg" (geplante Bebauung
eines Teils des AK-Eilbek-Geländes) nun das Quartier "Wohnen
an der Finkenau".
Die Freie und Hansestadt Hamburg, Amt für Landesplanung, hat für
die ca. 9 ha große Fläche zwischen Oberaltenallee und Eilbekkanal,
Richardstraße und Finkenau einen städtebaulich-freiraumplanerischen
Ideenwettbewerb für ein neues Quartier ausgelobt. Randbebauungen
entlang der Richardstraße und Finkenau werden nicht berührt.
Aus dem
Auslobungstext: "Die Kernfläche des Gebietes wird derzeit
durch die Pflegeeinrichtung Pflegen & Wohnen genutzt, soll jedoch
nach einer Umstrukturierung in großen Teilen frei gemacht werden.
Das Plangebiet wird stark von einem üppigen, hohen Baumbestand
und ausgedehnten Rasenflächen geprägt, es hat einen parkähnlichen
Charakter." ...
"Gegenstand
des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen
Konzeptes für ein neues Quartier mit mindestens 35.000 qm BGF für
Wohnnutzung und mindestens 30.000 qm BGF für gewerbliche Nutzungen.
Bei angemessener sozialer Mischung soll der Schwerpunkt auf der Schaffung
von Eigenheimen bzw. Eigentumswohnungen für das Wohnen mit Kindern
liegen, um der Bevölkerungsabwanderung ins Hamburger Umland mit
einem attraktiven Wohnangebot in der Hansestadt selbst entgegen zu wirken."
Wir dürfen gespannt sein.

Gut
überdacht
Ein etwas anderes Quartier, das Containerdorf in der Wagnerstraße
neben dem U-Bahnhof, entwickelt sich ebenfalls gut. Im vergangenen Herbst
berichteten wir über das Projekt: in der Anlage wohnen 18 ehemals
obdachlose Menschen, die den Weg zurück ins Leben mit fester Adresse
gehen und - auch wenn es immer schwieriger wird - eine Wohnung und Arbeit
finden wollen.
Anfängliche Bedenken in der Nachbarschaft haben sich zerstreut,
die kleine, hin und wieder wechselnde Gemeinschaft erprobt normales
Miteinander und erwartete Störungen fanden bisher kaum statt.
Der begleitende Sozialarbeiter Herr Struck hatte schon angekündigt:
die Wohncontainer sollen auch noch Dächer erhalten.
Diese Baumaßnahme beginnt jetzt, Holzarbeiten für das erste
Dach sind fertig, es kann bald gedeckt werden. Die Arbeiten finden in
Eigenleistung statt, bis zum Winter werden die ersten Gebäude fertig
sein, die anderen folgen im Frühjahr.
Kürzlich
gab es einen Zuschuss vom Hamburger Spendenparlament für Mobiliar
und eine Waschmaschine samt Trockner für das Waschhäuschen
hinter der Gemeinschaftsküche. Nachbarn kommen ab und zu vorbei,
fragen nach und sponsern Brauchbares. Es besteht noch Bedarf an Bettwäsche,
funktionstüchtigen Fernsehgeräten und Radios.
Die Bewohner
und Bewohnerinnen, zur Zeit 4 Frauen und 14 Männer, verweilen im
Schnitt länger in der Anlage, als ursprünglich vorgesehen.
Es gibt nicht mehr genügend Wohnungen zu erschwinglichen Preisen
und die Akzeptanz ehemaliger Obdachloser bei Vermietern nimmt ab, selbst
städtische Wohnungsunternehmen winden sich. Es ist angesichts der
zunehmenden Zwangsräumungen (die Presse berichtete) und damit wohnungslosen
Menschen nicht abwegig, Containerdörfer als innovatives Zukunftsmodell
zu betrachten. Vielleicht auch Bauwagen? Oder lag dem Auslobungstext
zum Quartier an der Finkenau gar ein hintersinniger Gedanke zugrunde,
als darin auch mögliche Liegeplätze für Hausboote am
Eilbekkanal eingeflossen waren? Nicht
schlecht: ein Flair von Amsterdam, Hoffnung für zahlreiche BarmbekerInnen,
die sich sorgen um Morgen: wir gehen auf's Wasser! Dort sind vielleicht
die Grundstückspreise erschwinglicher, man ist mobil und die individuelle
Gestaltung solcher Böötchen kann schlummernde Kreativität
freisetzen...
Das Containerdorf
plant, im Herbst ein Dorffest zu veranstalten, zu dem Nachbarn und Freunde
und andere Interessierte eingeladen sind. Der Termin wird noch bekannt
gegeben.
Das Büro ist zu erreichen unter der Telefon- und Faxnummer 20 97
20 04
Bezirksstelle zur Wohnungssicherung:
Flachsland 23, 22083 Hamburg
Telefon 42 832 - 2508 / -2352, Fax: - 3622
Beratungsstelle
für alleinstehende Wohnungslose:
Poppenhusenstraße 1, 22305 Hamburg
Telefon 284 10 720, 9-13 Uhr

Andere
Umstände
Die Gruppe e.V. schafft neues Beratungsangebot für junge Schwangere
und Mütter in Barmek-Süd : das Projekt "Andere Umstände"
öffnete am 15.6.2004 seinen Beratungsladen
Am 15.6.2004 fand die feierliche Eröffnung des Beratungsladen von
"Andere Umstände" in der Vogelweide 34 statt.
"Andere
Umstände" ist ein Projekt des Vereins Die Gruppe e.V., Kooperationspartner
des Projektes sind Hude und das KiFaZ Barmbek-Süd.
Das Angebot richtet sich an junge Schwangere und Mütter im Alter
von 16-23 Jahren, welche Hilfe, Begleitung und Unterstützung während
und nach der Schwangerschaft benötigen. Darüber hinaus bietet
"Andere Umstände" Beratung bei finanziellen Sorgen, Begleitung
zu Behörden und ÄrztInnen sowie Unterstützung bei der
Wohnungssuche an. Alle Angebote des Projektes sind anonym, freiwillig
und kostenlos.
Für
Schwangere und Mütter ohne festen Wohnsitz gibt es eine Gästewohnung
mit zwei Plätzen, wo sie vorübergehend wohnen können.
Bei "Andere Umstände" arbeiten eine Sozialpädagogin
und zwei Hebammen.
Die Sozialpädagogin ist dienstags von 11.00 - 13.00 Uhr sowie donnerstags
von 14.00 - 16.00 Uhr in der Vogelweide 34, Tel. 209 48 222 erreichbar.
Die Hebammen bieten montags von 13.00 - 14.00 Uhr sowie donnerstags
von 9.00 - 10.00 Uhr telefonische Beratung unter Telefon 298 20 606
an.

Frist
für Alleinerziehende
Alleinerziehende, die mindestens ein Kind unter 18 Jahren haben, müssen
bis zum 20. September eine Erklärung beim Einwohnermeldeamt vorlegen,
damit sie weiter in Steuerklasse II bleiben. Andernfalls werden sie
in Klasse I eingestuft.

Broschüre
für Behinderte
Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) hat unter dem Titel "Mobilität
für alle" eine Info-Broschüre für mo-bilitätseingeschränkte
Menschen herausgebracht. Das Heft informiert über die Zugänglichkeit
von Haltestellen und auch über das Bus- und Bahnnetz in Schleswig-Holstein.
Es liegt kostenlos in den HVV-Servicestellen aus.

Fünf Jahre Pflegetelefon
Das Hamburger Pflegetelefon besteht seit fünf Jahren. Diese Auskunfts-
und Beschwerdestelle bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen
oder Beschwerden loszuwerden, ohne Nachteile befürchten zu müssen
- ganz gleich, ob es um Pflegeversicherung, Heimunterbringung oder alternative
Pflegemöglichkeiten geht. Jeder Anrufer wird über das Ergebnis
der Recherche informiert. Montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr, Rufnummer:
28 05 38 22
Arbeitslosen-Telefonhilfe
Das
Thema ist weiterhin hochaktuell.
In der letzten Ausgabe berichteten wir über den Umzug des Vereins
Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH) im Januar 2004 mit ihren vier Geschäftsstellen
in den Humboldt-Campus, Humboldtstr. 58, 22083 Hamburg. Nun hat die
ATH selbst einen Artikel beigetragen:
Seit zwanzig
Jahren berät die ATH Menschen, die erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit
bedroht sind, die Sozialhilfe beziehen oder sich in sozialen Notlagen
befinden. Die Anzahl der Ratsuchenden hat in den vergangenen Jahren
stetig zugenommen sowie die Anzahl und der Umfang der Probleme, mit
denen die Menschen kommen. Mit über 40.000 Beratungen in 2003 erfährt
die ATH eine hohe Akzeptanz ihrer Arbeit und ihres Angebotes. Die Hilfe
erfolgt unter Wahrung der Anonymität professionell und sachlich
korrekt sowie unentgeltlich und vertraulich. Die ATH ist politisch und
konfessionell ungebunden.
Viele Menschen,
die aus dem Erwerbsleben ausscheiden mussten, stehen unter einem starken
Druck. Sie geraten schneller als andere durch die geringen Lohnersatzleistungen
in finanzielle Krisen, haben häufig durch ihre Erwerbslosigkeit
Konflikte in der Familie oder im Freundeskreis. Viele fühlen sich
mutlos, isoliert und können sich oft in Bewerbungssituationen nicht
mehr optimal vertreten.
Zur
passgenauen Unterstützung der Erwerbslosen und Sozialhilfeempfänger/innen
wurde ein ganzheitliches Beratungskonzept entwickelt, um eine bessere
Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. In einer
vertrauensvollen Atmosphäre beraten und unterstützen die Berater/innen
die Rat- und Arbeitssuchenden. Es besteht hier die Möglichkeit,
mit Unterstützung des/der Berater/s/in Probleme anzusprechen und
nach Lösungen zu suchen und diese umzusetzen.
Die ATH bietet Unterstützung bei vielfältigen Problemlagen
an, z.B. bei finanziellen Notlagen und Schulden, bei Kündigung
und Arbeitssuche, Behinderung, Krankheit und Sucht, bei Problemen im
Umgang mit Kolleg/innen am Arbeitsplatz oder mit Behörden und Ämtern,
bei Sperrzeiten oder Wohnungslosigkeit, bei Rentenfragen u.v.a., so
dass die Palette der Lösungsangebote sehr groß ist.
Um die
Beratungs- und Wiedereingliederungsarbeit für die Kunden stimmig
und ganzheitlich umzusetzen, ist die ATH mit vielen Institutionen sowie
Ämtern und Behörden der Stadt vernetzt und kooperieren mit
kompetenten Ansprechpartnern/innen aus diesen Einrichtungen. Das Know-How
wird durch Schulungen und Seminare an Mitarbeiter/innen anderer sozialer
arbeitsmarktpolitischer Einrichtungen für die Weitergabe an ihre
Kunden vermittelt.
Auch das
mehrsprachige Angebot in Englisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch
wird von den Kunden angenommen. So unterstützt die ATH Migranten/innen
bei der Lösung sozialer Probleme und der Integration ins Arbeitsleben.
Zur Verbesserung
der Bewerbungschancen wird außerdem ein Bewerbungs- und Kommunikationsworkshop
angeboten und in Einzelberatungen Bewerbungsunterlagen mit den Ratsuchenden
entwickelt. Zur Unterstützung von Menschen, die sich gedanklich
mit einer selbständigen Tätigkeit beschäftigen, steht
ein Gründer-Check zur Überprüfung ihrer Vorstellungen
bezüglich einer Existenzgründung auf dem Programm.
Telefon: 0800 111 0 444 kostenlos für Hamburg,
für andere Bundesländer 040 - 22 75 74 73
Fax: 040 - 22 75 74 778
Beratungszeiten
Telefonisch mo-fr: 9.00 - 21.00 Uhr
Persönlich mo-do: 9.00 - 17.00 Uhr
fr: 9.00 - 14.00 Uhr
zentrum@arbeitslosen-telefonhilfe.de
www.arbeitslosen-telefonhilfe.de

Hartz IV - Beratung in Barmbek
Die bundesweit tätige Arbeitslosentelefonhilfe direkt vor Ort in
der Humboldtstraße 58 (Foto oben) hat für Hamburger und besonders
für alle betroffenen Barmbeker den großen Vorteil, dass auch
in persönlichen Gesprächen Rat eingeholt und gegeben werden
kann, die Sie telefonisch verabreden. Nehmen Sie Ihre Unterlagen mit,
für die kompetenten BeraterInnen eine Erleichterung bei sehr individuellen
Fragen. Auch bisher selbständige Ratsuchende sind willkommen.
Im Augenblick
herrscht bei den Mitarbeitern Hochkonjunktur: zu Hartz IV bestehen viele
Unsicherheiten und ein Anruf der BaSta-Redaktion ergab, dass tatsächlich
sehr unterschiedliche Faktoren in jedem einzelnen Fall bei der Berechnung
künftiger Bezüge ein Rolle spielen.
Dazu gehören das Alter, der Familienstand, Kinder, persönliche
Bedingungen wie Mehrbedarf bei Alleinerziehenden, Abweichende Bedingungen
wie Erstausstattung von Wohnungen, Vermögensfreibeträge und
anderes.
Alle Ihre Fragen werden geduldig beantwortet, sie können Gespräche
auch fortgesetzen, wenn später neue Fragen auftreten.
Eine lohnende
Internetadresse - das Bundesministerium informiert, Broschüren
können bestellt oder heruntergeladen werden: www.bmwa.bund.de
Sehr informative Zusammenfassung zu Hartz VI:
www.mdr.de/nachrichten/reformen/1469219/html
ed
BARMBINI
- die Kinderseite
Spielideen von der Kinderreporterin Alina
Für
Drinnen: Schokoladenwettessen
Ihr braucht: 1 Messer, 1 Gabel, 1 Mütze, Schal, Handschuhe, 1 Würfel,
eine Tafel Schokolade. Gut ist es wenn es mindestens fünf Kinder
sind.
So wird
gespielt:
Ihr würfelt reihum. Wenn einer eine 6 würfelt dann zieht er
schnell alle Sachen an, nimmt das Besteck und versucht damit Stücke
von der Schokolade abzuschneiden. Die anderen Kinder würfeln weiter.
Wenn der nächste eine 6 bekommt, müssen die Sachen an dieses
Kind gegeben werden und dies versucht dann auch die Schokolade auf diese
Art zu essen. Das Kind darf alles essen, was es geschafft hat abzuschneiden.
Beim Anziehen kann man sich auch gegenseitig helfen.

Für
Draußen: Tiere ticken
Das gute ist, dass er nicht vom Ticker getickt werden darf. Ein anderer
Spieler der noch frei ist darf ihn frei ticken.
Das Tier, das schon von einem Kind genannt wurde, darf nicht noch einmal
genannt werden. Derjenige, der zu spät ein Tier genannt hat oder
eins genommen hat, was schon da ist, wird nun der Ticker.
Dieses Spiel kann man auch mit Namen oder mit Blumen spielen!

Ein
Quiz
Fragen:
1. An _ _ _ _ _ _ _ _ _ machen wir ein großes Feuerwerk.
2. Im Zirkus macht der _ _ _ _ _ lustige Sachen.
3. Du wohnst in einem _ _ _ _ mit vielen Zimmern.
4. Im Wald lebt der _ _ _ und ruft seinen Namen.
5. Wenn der Clown etwas Lustiges macht, dann müssen wir _ _ _ _
_ _
6. Auf dem See schwimmt eine _ _ _ _
Die Anfangsbuchstaben
der Wörter ergeben das Lösungswort!

Bastelidee:
Ein
Puzzle für die Größeren
Alinas Spiel hat mich auf eine gute Idee gebracht! In der letzten BaSta-Ausgabe
gab es ein Puzzle für die Kleinen, heute findet ihr hier eines,
das die Phantasie der Größeren anregt: ein Tangram.
Erfunden wurde es vor langer Zeit in China, es besteht aus 7 Teilen:
5 Dreiecken, 1 Raute und 1 Quadrat, wie ihr auf der linken Abbildung
seht.
Ihr könnt
sie aus Pappe schneiden oder aus dünnem Holz mit der Laubsäge
sägen.
Mein Tip: faltet zuvor ein quadratisches Stück Papier in der gewünschten
Größe wie auf der rechten Abbildung und verwendet es als
Schnittmuster.
Dann geht's los!
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Zahlreiche
phantasievolle Tiere und andere Figuren lassen sich mit den Teilen
legen, wie die abgebildeten Beispiele zeigen. Wie gefällt
euch z.B. mein kleines Hauskätzchen?
Viel Vergnügen wünscht eure Bastelhexe!
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Haargenau
beobachtet...
Irgendwann konnte ich ihn nicht mehr länger herausschieben: den
Besuch beim Friseur mit meiner kleinen "Struwwel-Petra" Clara.
Allzu wild zottelten die mittlerweile langen Haare meiner Dreijährigen,
jedes Kämmen wurde zur Qual für alle Beteiligten. Gleichzeitig
hatte ich dunkle Befürchtungen bei dem Gedanken, dass sich da jemand
mit einer Schere an ihrem Haupt zu schaffen machen würde. Schließlich
kam schon das Nägelschneiden einem Opfergang gleich.
Frau Wendt,
die Friseurin, war sehr kinderlieb, sehr geduldig, sehr fröhlich
und sehr optimistisch. Nachdem sie einen Holzblock auf den Friseurstuhl
gestellt und Clara auf Spiegelhöhe gehievt hatte, begann die Coiffeurin
eine muntere Konversation mit meinem Kind: "Schau' mal, was ich
hier für einen bunten Umhang habe, den binde ich dir jetzt um,
damit dir die Haare nicht in den Pulli rieseln, O.K.? "
Ookeeh", kam es gedehnt, "aber die Drachen sind doof".
"Na, dann nehmen wir eben den mit den Affen drauf", konterte
Frau Wendt unverzagt und eilte in den Hinterraum, um den anderen Nylon-Kittel
zu holen. Was tat man nicht alles für vertrauensbildende Maßnahmen.
Als endlich alles zum Gefallen meiner Diva geichtet war,wurde ihr Haar
vorsichtig gekämmt und mit Klammern hochgesteckt.
Um vom
Geschehen abzulenken, deutete Frau Wendt auf ihren Collie, der zusammengerollt
in der Ecke schlief. "Das ist Willi, ein ganz lieber Hund, möchtest
du den nachher mal streicheln, Clara?", fragte die Friseurin, während
sie möglichst beiläufig eine Schere aus der Halterung nahm.
"Hm, ja", murmelte meine Kleine, löste aber keinen Moment
lang ihren Blick von der Gerätschaft in den Händen der Coiffeurin,
die sich ihrem Schopf zielstrebig näherte. Ich ahnte nichts Gutes.
Nun ergriff
Frau Wendt mit zwei Fingern Clara's Haarspitzen und - schnitt. Ein Zentimeter
Haar schneite zu Boden, doch: Ruhe auf dem Thron. Kein Opfer-geheul,
nicht der leiseste Protest. Im Gegenteil, kooperativ folgte Clara den
Aufforderungen der jetzt noch fröhlicheren Friseurin, den Kopf
mal nach vorne, links oder rechts zu neigen. Klammer um Klammer wurde
gelöst, Schicht um Schicht abgearbeitet.
Clara
beobachtete alles haargenau. Lächelte sogar, wenn ihr Frau Wendt
im Spiegel zuzwinkerte. Am Ende drehte Clara stolz ihren Kopf hin und
her; ja, wir waren alle zufrieden mit dem Ergebnis.
Clara wurde von ihrem Podest gehoben, und ich ging mit Frau Wendt zur
Kasse. Begeistert tauschten wir uns darüber aus, wie gut meine
Tochter die haarige Premiere überstanden hatte.
Als wir
wieder um die Ecke kamen, verpasste Clara dem lieben Hund Willi gerade
eine Punk-Mähne. Sie saß umringt von lauter Hundehaaren mit
der Schere vor dem Collie, redete besänftigend auf ihn ein, nahm
eine Strähne aus der üppigen Wolle zwischen ihre Fingerspitzen
und raspelte sie knapp über dem Ohr ab. Es sah sehr fachkundig
aus. Doch die nette Friseurin war auf einmal gar nicht mehr fröhlich,
kinderlieb, geduldig und optimistisch.
Als wir
am nächsten Tag mit einem Trost-Knochen wieder zu dem Salon gingen,
um uns noch einmal zu entschuldigen, rechnete ich fest mit einem Schild
"Kinder müssen draußen bleiben", aber es war noch
schlimmer: Der Laden hatte geschlossen - "wegen eines Trauerfalls".
Erst
nach Tagen erfuhr ich, dass Willi zwar wohlauf, die Oma der Friseurin
aber gestorben war.
Claudia Falk
Das LOUIS-BRAILLE-HAUS
in neuem Glanz
Kennen Sie den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH)?
Von seinem früheren Standort Wagnerstraße zog er 1989 um
in den Holsteinischen Kamp. Hier gab es mehr Platz, der Weg vom Bahnhof
war kürzer, die Beratungs- und anderen Angebote werden gern und
oft besucht: bis zu 5000 Ratsuchende oder Interessierte kommen jährlich
aus dem gesamten Hamburger Bereich und auch aus angrenzenden Bundesländern.
Das Interview
mit dem Geschäftsführer Herrn Fischer war hochinteressant.
Wer macht sich schon Gedanken um Blindheit und Sehbehinderung, wenn
keine eigene Betroffenheit vorhanden ist? Als BaSta-Redakteurin konnte
ich nun erfahren, dass allein in Hamburg etwa 4.000 blinde und 40.000
stark sehbehinderte Menschen leben. Die Zahl der Sehbehinderten mit
schwächeren Symptomen oder Erkrankungen in den Anfangsstadien ist
weit höher.
Nicht mehr sehen können, wäre für mich ein Albtraum,
ist es doch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, einen großen
Teil der Freizeit mit Büchern zu verbringen... aber allein darum
geht es ja nicht, wie mir nun klar wurde. Nicht oder nicht mehr richtig
sehen können, verändert den gesamten Alltag.
Nicht (mehr) sehen können...
Blind geborene Kinder wachsen in die Situation hinein und können
als Erwachsene oft souverän damit umgehen, sich in der Stadt bewegen
und geeignete Berufe ausüben.
Wer erst
später ganz oder teilweise sein Augenlicht verliert, hat es schwerer,
denn nun heißt es umlernen, vertraute Gewohnheiten aufgeben. Nichts
klappt mehr so wie früher, man ist anfangs ständig auf hilfsbereite
Mitmenschen oder andere Hilfen angewiesen. Nicht wenige hadern sehr
mit ihrem Schicksal, heißt es doch auch oft, sich einer wenig
mitdenkenden Umwelt ausgesetzt zu sehen und Gefühle der Einsamkeit
und Hilflosigkeit verarbeiten zu müssen.
Ursachen
Neben Menschen mit angeborener oder in jüngeren Jahren erworbener
Erblindung machen Senioren einen hohen Anteil der Ratsuchenden aus.
Außer dem inzwischen behandelbaren grauen Star (Linsentrübung)
und schwierigeren grünen Star (Glaukom durch erhöhten Augeninnendruck)
gibt es die verbreitete altersbedingte Makula-Degeneration, beinahe
25% aller Senioren sind mehr oder weniger davon betroffen. Sie hat meist
keine Erblindung zur Folge, aber eine stärker werdende Beeinträchtigung
der zentralen Sehschärfe. Durch Ablagerungen im Augenhintergrund
wird das Zentrum des Blickfeldes unschärfer, es "vernebelt"
sich zunehmend, Konturen verschwimmen und Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten
sind noch nicht ausreichend erforscht.
Vereinsauftrag
Der Blinden- und Sehbehindertenverein ist in so einer Situation ein
wichtiger Anlaufspunkt. Als Selbsthilfeorganisation von und für
Betroffene bietet er mit seinen Fachkräften nicht nur professionelle
Beratung in allen Fragen des Blinden- und Sehbehindertenwesens, er setzt
sich auch ein für die Förderung der sozialen, beruflichen
und gesellschaftlichen Rehabilitation und Integration von Blinden und
Sehbehinderten.
Zu seinem Programm gehören weiter:
- Förderung
der kulturellen und gesellschaftlichen Weiterbildung
- Seniorenhilfe
und -betreuung
- Schaffung,
Unterhaltung und Förderung von Einrichtungen im Interesse der
Blinden und Sehbehinderten
- Zusammenarbeit
mit anderen Organisationen
- Vermittlung
von blinden- und sehbehindertenspezifischen Fertigkeiten
Gegründet
1909, hat der Verein nun schon mehreren Generationen Blinder und Sehbehinderter
einen Rückhalt in vielen Lebenslagen geben können und Betroffene
hier in Barmbek haben die Hilfe sozusagen in unmittelbarer Nachbarschaft,
doch nicht alle wissen davon. Darum noch ein paar weitere Informationen.
Umbau
und Vergrößerung
Wegen der steigenden Nachfragen waren in den vergangenen Jahren Raumprobleme
aufgetreten. Das Louis-Braille-Haus (L. Braille war der Erfinder der
Blindenschrift) sollte umgebaut und optimiert werden. Das Gerüst
stand schon, als die Nachricht von der anstehenden Versteigerung des
benachbarten Wohngebäudes am Holsteinischen Kamp / Ecke Marschnerstraße
kam.
Der Verein bemühte sich und hatte Erfolg, doch Neuplanung und Bauantragsgenehmigungsverfahren
zogen sich hin, auch die Bautätigkeiten sind in Verzug geraten,
es muss viel Geduld aufgebracht werden...
Noch in diesem Jahr aber soll die Neueröffnung stattfinden, der
Verein wird sie mit einem Tag der offenen Tür für Freunde,
Nachbarn und Interessierte feiern.
Neue
Nutzung
Die gesamte Erdgeschossfläche in beiden Häusern steht künftig
zur Verfügung für einen großen Veranstaltungsraum mit
Vereinsgastronomie, auch für Familienfeiern u.ä. geeignet,
und eine "Beratungsstraße", bestehend aus Bereichen
für Beratungsräumen und einer umfangreichen Hilfsmittelausstellung.
Im ersten Obergeschoss befinden sich künftig das Mitgliedercenter
(der Verein hat ca. 1500 Mitglieder) für kulturelle Angebote und
Gesprächskreise. Der Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen spielt
eine wichtige Rolle. Hier sind auch die neuen Räume von IRIS (Institut
für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter e.V.) angesiedelt,
bisheriger Standort in der Bachstraße und demnächst mit dem
Kooperationspartner BSVH unter einem Dach vereint.
In den
Obergeschossen des neu erworbenen Wohngebäudes bleibt weiterhin
Wohnnutzung erhalten, im bisherigen Louis-Braille-Haus sind Veranstaltungsräume
für Gruppen, Verwaltungs- und Vereinsbüros und ein Medienraum
untergebracht.
Angebote
Die Hilfen zur Unterstützung der Behinderungsverarbeitung bestehen
aus umfassenden Beratungen durch geschulte Fachkräfte und ehrenamtlich
tätige blinde Mitglieder in allen Bereichen der Sehbehinderung
und Blindenhilfe. Dazu gehören u.a. Trainingsangebote für
technische, medizinische und elektronische Hilfsmittel, Umgang mit Blindenschrift
und allen alltäglich anfallenden Problemen.
Technische
Hilfsmittel
Ein kleiner Rundgang durch die Hilfsmittelausstellung ist beeindruckend:
Neben Sehhilfen wie Speziallupen, Brillen, Sehhilfe-Beleuchtungskörper
(Kaltlichtlampen), mit denen eine optimale Nutzung vom verbliebenen
Sehvermögen erreicht werden soll, gibt es hier sprechende Uhren,
Küchenwaagen und Thermometer, Geräte mit großen Displays
und Telefone mit riesigen Tasten, die auch bei starker Sehbehinderung
noch erkannt werden können.
Im Zeitalter
der Elektronik sind größere Unabhängigkeiten möglich,
z.B. durch ein Lesegerät mit Texterkennungsprogramm, das Briefe
und andere Schriftstücke vorlesen kann. Oder ein Gerät mit
Bildschirm, auf dem sich eingescannte Texte stufenlos vergrößern
lassen. Besonders gestaunt habe ich über ein Lesegerät für
Internetnutzung, das virtuell empfangene Texte sofort in Blindenschrift
überträgt; ich habe gelernt, was unter "barrierefreiem
Internet" zu verstehen ist: Webdesigner sollen Regeln beachten,
die auch Blinden mit Hilfe dieser Technik das Mitlesen ermöglichen.
ed
Schauen
Sie vorbei am Tag der offenen Tür!
Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V.
Louis-Braille-Haus
Holsteinischer Kamp 26, 22081 Hamburg
Tel. 040 - 209 404 - 0, Fax 209 404 - 30
eMail:
bsv-hamburg@t-online.de
Homepage: www.bsvh.org
Mell Dung
Also, ich persönlich zähle mich ja zu jenen Blechkutschern
für die das Auto ohne matisch völlig indiskutabel ist!
Außer
den gelegentlichen (anscheinend) Not über die einschlägig
bekannten Tankstellen, können keine weiteren Eskapaden geduldet
werden. Die spirituelle Zweckbeziehung wäre stark gefährdet
und meine Kompromissbereitschaft hart an einer Vollbremsung! Die ständigen
rücksichtslosen Seitenwechsel des intriganten Zankdeckels seien
hier ja mal gar nicht erst erwähnt (ich hätte schwören
können...).
Unter die
(Motor)Haube möchte ich also nicht zwingend kommen und mit dem
primitiven Abschleppen, geschweige denn dem Kuppeln tue ich mich auch
ziemlich schwer.
Meine gummiprofilierte Transporthilfe hat somit ganz simpel den Status,
eine angenehme Begleiterscheinung des modernen Alltags zu sein. Naja,
wäre noch toll, wenn der Lack sich täglich farblich auf mein
Outfit abstimmem könnte, statt sich ständig mit überdimensionierten
Vogelkackbroschen zu verzieren!
Manch eine
Fahrgemeinschaft gibt allerdings berechtigten Anlass zur Sorge! Oder
würden Sie es für möglich halten, dass schon manch ein
beinharter Motörhead beim Käfertreffen flennte wie ein Määääädchen,
weil sein geliebter Blechhaufen beim Titelkampf um den Mist(er)Bug von
der Jury kläglich an die Wand bugsiert wurde? Mit Verbalvollgas
versteht sich...
Auch
auf offenen Straßen entarten anschauliche Sympathiebekundungen
gegenüber seinem grobmotorischen Begleiter manchmal zur optischen
Tort(o)ur. Profilträchtige Breitbereifung und heckische Spiel-,
äh, Spoilereien sind noch die harmloseren Fiesematenten.
Der Naturfreund
als solches bewaldet ja die Fahrgastzelle gerne mit einer Kolonie traumatisierender
Wunderbäumchen, die einem im Dickicht des Schilderwaldes den riechtigen
Weg vor die Nase baumeln. Derweil saugt bei meinem Spurnachbarn doch
tatsächlich noch ein übereifriger Plüschgefährte
im knallpinken Polyacrylanorak gierig mit seinen Napfpfötchen an
der fingerfarbenverschmierten Seitenscheibe!
"Eine Welsneuheit!" denke ich, eine Innovation für die
Aquarianerbörse (hihi) und reihe mich dezent interessiert hinter
dieser mobilen Kasperbude ein.
Das
etwas ausladende Stufenheck besitzt tatsächlich noch einen herausragendes
Anhängsel auf dem das Plastikhaupt einer hässlichsten Fingerpuppe
thront, die mich dazu dreckigst angrinst!
Vorsetzlicher
Missbrauch einer Anhängerkupplung, schalte ich sofort (in den nächsten
Gang) und versuche durch direkten Kontakt zum einen meiner Stoßstange
eine Daseinsberechtigung zu verschaffen und zum anderen das Opfer zu
befreien!
Man könnte sagen: Mission gescheitert, der klebrige HeckHinweis
"Wenn du das lesen kannst,..." bestätigt sich jedenfalls
gerade selbst, hup(s)!
Der lenkradelnde
Asphaltcowboy springt unterdessen warnbli(n)ckend aus seinem Vehikel
und steppt wildfluchend bis squaredancend in meine Richtung! Ich ignoriere
das kotierte Ampelgehampel und werde jetzt mal Tacholes reden mit diesem
personifizierten Totalschaden: Ob er schon mal was von kirschgrün
gehört hätte, Ampeltarif und so, hä?!
Jetzt´ne frische Limo(sine)! Oder besser einen gelben Engel, der
schleunigst Kotflügel verleiht, damit ich higher übern way
komme, am liebsten von 0 auf 100 in dieser Schrecksekunde...
Wie dem
auch sei: Dem passionierten Punktesammler jedenfalls, soviel ist sicher,
sei eine Leason mit einem roten Beetle empfohlen! Mariniert, oder?
Also, Blinkewinke und allzeit Mut zur Fahrt!
CarMelle
(or: She drives you cräzy!)
Wohnprojekte
in Barmbek Süd?
BaSta hat im vergangenen Jahr berichtet, im Dezember wurden sie
der interessierten Öffentlichkeit und im Januar dieses Jahres dem
Quartiersbeirat vorgestellt: die Bebauungspläne für das Gelände
des AK Eilbek.
Das Krankenhaus
wird sich reduzieren auf ein Teilgrundstück, denn große Flächen
sollen an die Liegenschaft abgetreten und zur Verwertung freigegeben
werden. Ca. 350 Wohnungen sind vorgesehen entlang einer neuen Wohnstraße,
die parallel zur Friedrichsberger Straße angelegt wird, sowie
Gewerbeflächen auf der östlichen Seite des Geländes entlang
der S-Bahn-Trasse. Der mittlere Teil des alten Parks südlich des
Krankenhauses bis zum Eilbekkanal bleibt dem Stadtteil erhalten und
der schützenswerte Baumbestand ebenfalls weitgehend.
Über
die Hintergründe zu dem Thema Krankenhausverkauf und das Konzept
der wachsenden Stadt haben die Medien oft berichtet, auch Barmbek gehört
zu den Stadtteilen, die ihr Bild verändern werden.
Interessant
ist die Frage, ob möglicherweise auch Baugemeinschaften oder Wohnprojekte
an diesem Bauvorhaben beteiligt werden können, denn es würde
evtl. bedeuten, dass auch Menschen mit "normalen" Einkommen,
vielleicht sogar Familien aus dem Stadtteil eine Chance erhalten, in
attraktiver Lage mitten in der Stadt zu wohnen.
Die Idee
findet immer neue Sympathisanten, Hamburg wird bereits als Hochburg
der Bau- und Hausgemeinschaften bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein
breites Spektrum an Wohnformen, das sich aus der jeweiligen Lebenssituation
der Beteiligten ergibt. Allen gemeinsam ist der Wunsch nach guter Nachbarschaft
- nicht Anonymität ist gefragt, sondern gemeinschaftliches Wohnen
und Planen, gegenseitige Unterstützung und Wohnraum, der nicht
dem Karussell der Spekulationen unterliegt.
In einigen Projekten steht der Aspekt des Zusammenlebens von Alt und
Jung im Vordergrund oder die Integration von Behinderten, so gibt es
z.B. das Konzept des "Lebenslaufwohnens". In anderen Hausgemeinschaften
haben sich alleinerziehende Mütter ein nachbarschaftliches Netzwerk
zur gegenseitigen Unterstützung aufgebaut oder Menschen, die gemeinsam
den dritten Lebensabschnitt gestalten und mit gegenseitiger Hilfe so
lang wie möglich aktiv am Leben teilhaben wollen. Auch ökologische
Interessen und Umweltbewusstsein kann Gruppen zusammenführen -
es geht hier um echte Zukunftsmodelle, die auch längst politische
Anerkennung erhalten haben.
Die in
der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) angesiedelte
"Agentur für Baugemeinschaften" unterstützt solche
Wohnmodelle seit einigen Jahren sehr engagiert und hat das AK-Gelände
ins Gespräch gebracht, ein Teil der Fläche soll für Baugemeinschaften
reserviert werden.
Das Problem war bisher nicht politischer Unwille, sondern der Mangel
an geeigneten und finanzierbaren Grundstücken, da von der Vermögenslage
her gerade Projekte mit jungen Familien auf öffentliche Förderung
angewiesen sind. Die Flächen des AK Eilbek sollen zwar hochpreisig
verwertet werden, andererseits befindet sich genau gegenüber ein
Quartiersentwicklungsgebiet im Rahmen der Sozialen Stadtteilentwicklung.
Die Förderung von Wohnprojekten ist auch im Quartiersentwicklungskonzept
enthalten und es sollte doch sozial- und gesellschaftspolitisch Sinn
machen, hier ein interdisziplinäres Zusammenwirken herbeizuführen...
Grundsätzlich
gibt es ein positives politisches Signal, doch sind noch viele Fragen
zu klären, nicht zuletzt die des Grundstückspreises. Für
alle Interessierten aber vorab die Information, dass sich bereits mehrere
an Baugemeinschaften in Barmbek Süd interessierte Gruppen gefunden
haben und noch finden können, die teils als Eigentumsprojekt, teils
mit öffentlicher Förderung oder unter dem Dach einer Genossenschaft
ein Projekt realisieren möchten. Sie suchen weitere Interessenten
und sind der Agentur für Baugemeinschaften namentlich bekannt.
Wer Kontakt
aufnehmen und Informationsmaterial erhalten möchte, kann sich direkt
an die Agentur in der Stadthausbrücke wenden.
Telefon: 040 - 428 40 23 33
ed
Dütt
un datt op Platt
Erbauliches von Helga Kelling
Uns Mannslüüd
Kennen se datt ook? De lüttste Snuppen un de Mannslüüd
sünd dootkrank!
Se köönt nich arbeiten, se köönt nich slopen, se
köönt gornix! Bloot meckern un jammern! Datt köönt
se! Un datt Slimmste is, wenn se richtig krank sünd goht se nich
mal no 'n Dokter! Nee, se jammert noch mehr! Aber ton Dokter wüllt
se nich!
Datt is
bi uns Fruunslüüd jo anners. Wi loot uns ünnerseuken,
sluckt de Medizin un sünd twee Dag loter wedder op 'n Damm. Wi
mööt jo op de Been blieben! De Mannslüüd mütten
jo watt to Eten hebbn un de Huusstand löppt ook nich vun sülben!
De Lüüd wunnert sick jümmers datt de Fruunslüüd
länger leevt, as de Kerls ? Is doch keen Wunner! Wi mööt
inne Gänge blieben!! Jümmers sünd wi op de Been!
Nix, von wegen - de Zeitung von vöörn bitt achter un wedder
trüchwards lesen.
Oder an
'n Dag all inne Röhre kieken un sick över de Politik argern.
Door hebbt wi gorkeen Tied to!!
Wi suust de Treppen hendool un mit de swoorn Inkeupdaschen wedder ropp.
Nebenbi een Klöön-schnack mit de Nahbersche. Son schoinen
Tratsch schall jo gesund sien seggt de Pychologen. Vörr allens,
wenn man sick mol so richtig över de dusseligen Kerls utloten kann!
Datt de bloot noch de Been hook leggt un sick datt Beer vun uns vorr
de Näs stellen lött!
Un wi mookt datt ok noch !!
Naja, de
erste Buddel hol ick emm, watt he jo so affmaracht is vonne Arbeit!
De twete Buddel - door wär ick sowieso grood bi datt Köhlschapp.
De dritte Buddel wull he sick sülben holln, aber he keek mi so
tutrulig an, door heff ick seggt: "Bliev man sitten Vadder, ick
bring di noch `n Beer."
Jo un op de veerte kümmt datt denn ok nich mehr op an. Dorno slarrpt
he sowieso no de Puuch !!

Nich
argern!
"In jed een Minut, de man mit Arger tobringt,
versümt man sößtig glückliche Sekunnen",
hett William Somerset Maugham mal schreben un een Frünndin hett
vorr föftig Jahrn mal to mi seggt:" West watt ? Wenn du mal
son gnadderigen Boss oder een sturen Beamten gegenöver steihst,
denn mutts du di emm eenfach inne Ünnerbüx vorrstellen!"
Door heff
ick mi an holln. Hett ok jümmers klappt!
Worüm? Weil mien Grientsche denn annern ut datt Konzept brocht
hett un ick sülben nich to dull in Rage kööm. Ob datt
hüüt noch klappt ?
Domols wärn de Ünnerbüxen jo "Liebestöter"
un wahrrafftig ton Lachen. Hüüt hebbt de Mannslüüd
String-Tangas an un datt is jo "echt sexy"!
Aber de Dinger hebbt woll bloot de Jüngeren Kerls an un mit de
kumms ok ohn Phantasie- Biller trecht.
Mutts bloot mit jim diskuteern un vorr allens good argumenteern !!
Ick meen de Rat vun domols müss ok hüüt noch funkschoneern!
Verseukt datt man mal!
Tschä,
un wo geiht datt nu, wenn di son betterbös Frunsminsch gegenöver
steiht ?
Door mutts tosehn, datt Du eer Hart tofoten kriss! Datt se Mitleed mit
Di hett!
Denn wi Frunslüüd (bit op 'n poor Utnohmen) sünd weekföhlich,
wüllt jo geern hölpen un keen Status verteidigen! Wi möögt
de Minschen un wi weet, datt man
op son Postament licht ganz alleen is!
Wokeen hett all mol op een Versammlung oder sonne Glotzkist-Sabbel-Show
een Frau so wettern höört, as männig een Kerl?
Watt meent Ji doorto?
Wenn Ji een anner Menen oder een anner Belevnis hebbt, schrieft uns
datt!
In uns
BASTA-Zeitung schall jo jeden een to Word komen!

Foodball
Also, ick bünn jo keen Foodball-Fan! Datt argert mi jümmers
bannig, wenn een Kommödie affset ward, watt datt Foodballspeel
Vörrecht hett! Denn sünd de Mannslüüd anne Reech.
Dörfst se aber nich ansnacken, denn goht se tokehr! Ick heff bloot
eenmal tokeken. Na, datt wär 'n Ding, as ick mal froogt heff, worüm
de Libero in jed een Speel mitmookt ?
Ok, wenn de Kerls Zeitung lest un wiss jim watt frogen ? Se hüürt
di nich.
Ick heff in een Book lest, datt de Mannslüüd nich twee Soken
op eenmal köönt. Lesen un tohörn - is nich! Fernkieken
un antern - is ok nich!
Datt kümmt dorvon, datt de in eern Brägen bloot een son "Dings"
hebbt. Wi Wieber hebbt twee! Dorüm köönt wi ok fernkieken
un liekers sabbeln! Datt de denn dorchdreiht, köönt wi gornich
begriepen!
Männigmal hebbt se woll son Utschaller in´n Kopp ? Kanns
se anschreen, de hüürt di gornich, wenn se Football kiekt!
Kanns di splitternakt vöör de Röhre drapeern, blafft
he di an:"Hau aff!" Bloot son böten Kuscheln? Is ok nich!
Aber kieken un ´n Beer drinken! Datt geiht! Miteens köönt
se doch twee Soken op eenmal moken!!!
Das Beratungszentrum
für technische Hilfen & Wohnraumanpassung
Für
viele Menschen mit körperlichen Einschränkungen ermöglicht
der Einsatz von technischen Hilfsmitteln Selbständigkeit und Unabhängigkeit.
Für pflegende Angehörige und Pflegekräfte bedeuten diese
Hilfen Erleichterung in der Pflege.
Aber was für technische Hilfen gibt es eigentlich? Welche kleinen
Hilfen erleichtern den Alltag? Wo bekomme ich diese technischen Hilfen
her? Und wer bezahlt sie?
Diese Fragen
beantwortet das Hamburger Beratungszentrum für Technische Hilfen
& Wohnraumanpassung in der Richardstraße 45 allen Hamburger
Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Personal aus Sozialeinrichtungen
und Behörden. Die Finanzierung dieser Beratung erfolgt überwiegend
durch die Behörde für Soziales und Familie (BSF).
Das
Beratungszentrum besteht seit 1991 und ist in der Größe eine
in Deutschland einmalige Institution. Beraten wird mit dem Ziel, eine
Übersicht über den Hilfsmittelmarkt zu geben.
"Gemeinsam
finden wir die beste Lösung"
Das multiprofessionelle Team mit pädagogischem, ergotherapeutischem,
medizinischem, pflegerischem und bautechnischem Fachwissen hat es sich
zur Aufgabe gemacht, Hilfsmittelnutzer, Angehörige und Interessierte
umfassend über technische Hilfen und deren Nutzungsmöglichkeiten
zu informieren. Gemeinsam finden wir die beste Lösung ist das Beratungskonzept.
Die
Beratung ist für Hamburger Bürgerinnen und Bürger und
für das Personal aus sozialen Einrichtungen und Behörden kostenlos.
Technische
Hilfsmittel
Das Beratungsteam hat Informationen zu Reha- und Pflegehilfsmitteln
vorrätig, so dass Sie sich jederzeit aktuell informieren können,
denn ältere oder behinderte Menschen, pflegende Angehörige
und selbst Pflegekräfte sind oft mit der Beschaffung von Hilfsmitteln
überfordert. Kaum jemand hat noch einen Überblick über
die ständig neuen Produkte auf dem Hilfsmittelmarkt. Das Beratungszentrum
bietet hier Unterstützung und zeigt auch den Weg der Beschaffung
über Kostenträger auf.
Wohnraumanpassung
Ein Mitarbeiter berät bei Wohnraumanpassungen, wenn z.B. Badezimmer,
Küche oder Hauseingang alten- oder rollstuhlgerecht umgebaut oder
technische Treppenüberwindungshilfen eingebaut werden müssen.
Im Rahmen der Beratung erfolgt auch ein Hausbesuch zur Klärung
der Situation vor Ort. Die Beratung beinhaltet ebenfalls ein Gespräch
über Finanzierungsmöglichkeiten solcher Umbaumaßnahmen.
Dauerausstellung
- Eintritt frei
Neben dieser umfangreichen Beratungstätigkeit werden in einer Dauerausstellung
ständig technische Hilfsmittel zu den Schwerpunktbereichen
Wohnraumanpassung
- Technische Hilfen in der Pflege - Multimedia gezeigt.
Es sind jeweils 40 bis 50 Technische Hilfen als Leihgaben der Hersteller
im Haus, die durch regelmäßigen Austausch auf den neuesten
Stand gebracht werden. Mit der Ausstellung wird Ratsuchenden in vielen
Fällen die Möglichkeit geboten, im Rahmen der individuellen
Beratung die Technischen Hilfen, die zur Problemlösung beitragen
können, kennen zu lernen, zu vergleichen und auszuprobieren. Oder
Betroffene und deren Angehörige, Fachpersonal, Kostenträger
und andere Interessierte informieren sich herstellerunabhängig
über neue technische Möglichkeiten.
Das Ausprobieren
der in der Ausstellung vorhandenen Technischen Hilfen erleichtert die
Beratung und die Entscheidung für ein Produkt ganz erheblich.
Im einzelnen
werden in der Ausstellung gezeigt:
Wohnungsanpassung
Ein Badezimmer mit zwei unterschiedlichen Duschen und einer Badewanne.
Badewannenlifter, Duschsitze, Dusch- und Toilettenstühle, Sanitärausstattungen,
Griffe.
Produkte
zur Treppen- und Stufenüberwindung, wie z.B. Rampen, Treppensitzlifte
und Treppenraupen.
Das
Beratungszentrum zeigt als ständige Ausstellung drei mit unterschiedlichen
Hilfsmitteln ausgestattete Sanitärbereiche, eine höhenverstellbare
Küche sowie eine große Auswahl an Alltagshilfen.
Technische
Hilfen in der Pflege
Verschiedene verstellbare Pflegebetten sowie Bettzubehör, Spezialmatratzen
und Lagerungshilfen, Pflege- und andere Rollstühle, verschiedene
Liftersysteme und Transferhilfen sowie ein Hausnotrufsystem.
Zusätzlich
wurden altengerechte Möbel (z.B. Sessel mit Schiebefunktion oder
mit Aufstehhilfe) als Ergänzung in die Ausstellung aufgenommen.
Technik
im Multimediabereich
Computer mit unterschiedlichen Bedien- und Steuerungsmöglichkeiten,
Unterstützungsgeräte bei motorischen Beeinträchtigungen,
verstellbare Stühle, Schreibtische, Steharbeitsplätze.
Die Dauerausstellung
ist Montag und Dienstag von 13.00 - 18.00 Uhr und Donnerstag von 9.00
- 19.00 Uhr geöffnet. Gruppen werden gebeten, sich für Ausstellungsbesuche
anzumelden.
Aktionstage
2-3mal pro Jahr werden im Rahmen von Aktionstagen spezielle Veranstaltungen
zu ausgesuchten Themenbereichen angeboten. Im Herbst 2004 wird es vom
7. - 9. Oktober eine Veranstaltung zum Thema Kfz-Anpassung und -umbau
im Erdgeschoss des Einkaufszentrums Hamburger Strasse geben. Im Herbst
folgt ein Aktionstag zum altengerechten Wohnen.
Falls Sie persönliche Beratung wünschen, vereinbaren Sie bitte
einen Termin mit den Beratern im
Beratungszentrum
für technische Hilfen
Richardstraße 45
22081 Hamburg
Telefon 29 99 56 -0
ed
Glückwunsch
zum 100sten!
Vor kurzem feierte Herta Rötert einen außergewöhnlichen
Geburtstag: Ihren 100.
Barmbeks Ortsamtsleiter Hans-Werner Nebel gratulierte zum Ehrentag und
überbrachte einen Riesenblumenstrauß und einen Gruss von
Bürgermeister Ole von Beust.
Am 23.
Juni 1904 wurde Herta Rötert in Hamburg-Bergedorf geboren und wuchs
dort auf. Zwei Weltkriege hat sie miterlebt. Eine große Liebe
zu einem Niederländer zog Sie nach Arnheim/Holland. Dort lebte
sie mit ihm nach ihrer Heirat 20 Jahre. Die Ehe blieb kinderlos. Herta
Rötert arbeitete im kaufmännischen Bereich und in ihrer Freizeit
genoss sie das Kartenspielen mit Ehemann und Freunden. Ein Kribbeln
im Bauch bereitete ihr hin und wieder der Gang ins Spielcasino.
Nachdem ihr Mann verstorben war, zog die Jubilarin wieder nach Hamburg;
genauer gesagt nach Hamburg-Barmbek.
Inzwischen
wird Herta Rötert von der ASB-Sozialstation Barmbek-Süd betreut.
Die fachlich wie menschlich qualifizierten Pflegemitarbeiter kommen
mehrmals täglich zu ihr und helfen bei allen Dingen des täglichen
Lebens, damit es ihr weiterhin gut geht.
Foto: Ortsamtsleiter
Hans-Werner Nebel übermittelt Frau Rötert herzliche Glückwünsche.
Weitere Informationen über die Arbeit der
ASB-Sozialstation Barmbek-Süd gibt es in der
Geschäftsstelle Hamburger Straße 200
unter der Telefonnummer 29 17 02

Restauranttipp
Entdeckung einer Stadtteilbewohnerin:
"Die kleine Kneipe in unserer Straße ..." hat sich von
ihrem jahrzehnte langen Kneipenkokon befreien können, und dabei
herausgekommen ist das umwerfende türkische Restaurant "Melissa"!
Das "Melissa" bietet einen Mittagstisch täglich von 11.00
Uhr - 15.00 Uhr an und die Möglichkeit, die Gerichte außer
Haus mitnehmen zu können.
Umwerfend
ist das "Melissa" jedoch in seinem Preis- Leistungs-Verhältnis
das, wie ich finde, beispiellos ist.
Für wirklich wenig Geld bekommt der Gast im "Melissa"
viele frisch zubereitete türkische Köstlichkeiten, aber auch
andere Gerichte.
So nehmen
wir denn gerne eine gewisse Wartezeit in kauf, da am Ende das zubereitete
Ergebnis in jeder Hinsicht überzeugt.
Das "Melissa" ist eine Bereicherung unseres Stadtteils und
darf schon jetzt einen festen Gästestamm für sich verbuchen.
B. Voss

Musiktipp
"VAMOS! Salsa Brava - Fiesta en el Bronx"
Tanzvergnügen
pur
Alle zehn Titel auf dieser CD lassen die Beine aller Salsa-Tänzer
freudig zucken: Kein Wunder, denn welche Stücke ausgewählt
wurden, haben Tänzer und DJs selbst entschieden.
Die Originalaufnahmen stammen von Gruppen wie Wayne Gorbea, Maracay,
Charlie D'Cali, Spanish Harlem Orchestra, Jerry Galante, Edwin Bonilla,
Zacarias Ferreira, Raulin Rosendo, El Gran Como de Puerto Rico, Soneros
del Barrio und Willie Moreno.
Bei diesen
meistgespielten Stücken des vergangenen Jahres gerät selbst
ein Anfänger nicht aus dem Takt: Die Rhythmen sind eingängig,
und auch ruhigere Salsa-Titel finden sich auf der CD. Was nett plätschernd
das Tanzbein antreibt und gute Laune macht, ist allerdings keine Herausforderung
für Freunde anspruchsvoller Latinmusic.
Im Handel ab 20.09.04
Bestellnummer: VC 9015
Vertrieb: Alive Spieldauer: 45 Min.
C. Falk

Anno
dazumal...
De Geschichtswerkstatt Barmbek
führt in diesem Jahr noch zwei Rundgänge durch:
Sa., 4. September, 14 Uhr
Thema: Pavillonsystem Ade - 90 Jahre Barmbeker Krankenhaus. Geschichte
und Zukunft
Treff: Bushaltestelle Fuhlsbüttler Straße/Elligers Weg, Krankenhausseite
Sa. 18.
September, 14 Uhr
Thema: Kirche im Misionsgebiet - Kirche in der Krise. 100 Jahre Geschichte
der Barmbeker Kirchen.Treff: Ausg. U-Bahn Hamburger Straße
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . .
Bild: Der
Von-Essen-Garten war ein Ausflugslokal an der Hamburger Straße
zwischen Volks- und Wohldorfer Straße, beliebt bei den Hamburgern,
die damals mit Pferden und Kutschen in die Sommerfrische fuhren.
Bis
zur heutigen Vogelweide erstreckte sich dahinter ein Park, in dem der
Vogelfreund von Essen Volieren mit vielen Singvögeln hielt. Auf
sie sind verschiedene Straßennamen in der Nähe und die Vogelweide
zurückzuführen.
Von Essen galt nach der Franzosenzeit (1806-1814) als Retter Barmbeks,
weil er gegen einen Tribut von 1000 Taler das französische Militär
davon abgehalten haben soll, das damalige Dorf Barmbek niederzubrennen.

Literaturcafe
im Kulturhaus
Kaffee, Kuchen und Literatur satt
Ein bisschen
versteckt liegt es ja, unser Kulturhäuschen! Ob es wohl daran liegt,
dass so wenige den Weg hierher finden?
Die nachmittägliche Einladung zu einer Lesung mit Autoren oder
Buchvorstellungen ist jedenfalls ernst gemeint, und für die Qualität
des Kuchens bürgt der Name von Konditor Münch in der Weidestrasse,
den ich als Sponsor gewinnen konnte. Dafür herzlichen Dank auch
an dieser Stelle!
Der Kostenbeitrag von 2,50 € kann so ganz und gar dem Kulturhaus
zufließen.
Am ersten
Dienstag im Monat, das ist im September der 7.9.04, lade ich Sie wieder
ein zum nachmittäglichen Kuchen- und Ohrenschmaus mit anregenden
Ausschnitten aus aktuellen Büchern und einigen Leseempfehlungen.
Im Juli habe ich Ihnen den "Alchimisten" von Paulo Coelho
und "Pompeiji" von Robert Harris vorgestellt.
Beim nächsten Mal wird es um Uwe Timms Roman "Rot", Petra
Oelkers "die englische Episode" sowie das "Moppel-ich"
von Susanne Fröhlich gehen. Außerdem hören wir in das
eine oder andere Hörbuch hinein, mit Sicherheit ist auch etwas
für Sie dabei!
Ich
freue mich auf Ihr Kommen und grüße Sie
Ihre Heike Schoof

Initiative
Stadtteilnetz
künftig
jeden 4. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr: Einladung zur Ideenbörse,
aus der Projekte entstehen können. Angesprochen sind alle StadtteilbewohneInnen,
VertreterInnen vorhandener Einrichtungen und Initiativen und vor allem
Menschen, die sich selbst engagieren wollen.
- Ein
Stadtteilnetz für Kooperation und Information, für Verbesserung
von
Kontakten und Informationsfluss zwischen StadtteilbewohnerInnen und
vorhandenen Einrichtungen, Initiativen, Institutionen
- Ein
Stadtteilnetz für gute Nachbarschaft durch Unterstützung
und Beratung von Nachbarschaftsprojekten und Hilfe zur Selbsthilfe
- Ein
Stadtteilnetz für Arbeit, für die Schaffung von wohnortnahen
Arbeitsplätzen, Ausbildungsplätzen, Jobs, Qualifizierungsmaßnahmen.
- Ein
Stadtteilnetz für soziales Wohnen, für Erhalt und Neuschaffung
preiswerten Wohnraums bei sinkenden Einkommen.
- Ein
Stadtteilnetz gegen die Armut bei Jung und Alt, für umfassende
Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe, Entwickeln von Perspektiven.
Machen
Sie mit? Das nächste Treffen findet am 22. September statt. Ein
Thema wird u.a. die Frage sein, wie der Stadtteil auf Hartz IV und seine
Folgen reagiert bzw. reagieren könnte.
Kontakt: E. Draeger 2991400 und Kulturhaus
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