Vorwort
Liebe
Leserinnen und Leser,
vor Ihnen liegt die letzte BaSta-Ausgabe des Jahres
2003, im nächsten Jahr werden Sie uns zur Faschingszeit wieder lesen
können!
Unsere
Stadtteilzeitung für Barmbek Süd hatte bisher eine gute Resonanz,
viele positive Rückmeldungen erreichten uns und mit der Zwischenbillanz
für dieses Freizeitprojekt können wir zufrieden sein. Wir die
danken allen Beteiligten für ihre bisherigen Beiträge und hoffen
auf weitere gute Zusammenarbeit.
Nach
wie vor soll BaSta dazu beitragen, ein Forum zu
schaffen, in dem Menschen aus dem Stadtteil Gelegenheit erhalten, sich
zu Wort zu meiden und Meinungen zu äußern - diese Möglichkeit
ist bisher noch kaum wahrgenommen worden. Dafür gab es aber eine
große Auswahl von Informationen und Beiträgen aus kreativen
Federn wie die gern gelesenen Gedichte und Döntjes "op platt'
von Helga Kelling und die Kolumnen von Mellos und Kellalian sowie Kurzgeschichten
weiterer Beteiligter.
Vielleicht
fühlen sich andere BarmbekerInnen angeregt, es auch einmal zu versuchen?
Sie können uns Artikel und Leserbriefe schicken oder mailen oder
zu uns kommen und an den Computern im LogIn Ihren Ideen freien Lauf
lassen (wir helfen auch gern).
Ein
Ziel der Zeitung wird weiterhin sein, allen sozialen und kulturellen
Einrichtungen, Initiativen und Projekten im Stadtteil Barmbek Süd
Gelegenheit zu geben, sich vorzustellen und von ihrer Arbeit zu berichten.
Wenn Sie selbst an einer der zahlreichen Initiativen beteiligt sind,
laden wir Sie herzlich ein, den BaSta-LeserInnen
davon zu erzählen.
Für
diese Nr. 4 konnten wir dank des Einsatzes der Quartiersbüro-MitarbeiterInnen
auch Inserenten gewinnen, die bereit sind, die Zeitung zu unterstützen,
die sich ja wie alle Stadtteilzeitungen langfristig aus Inseraten finanzieren
muss.
Um
die eingereichten Artikel und eigene Texte in ganzer Länger einfügen
zu können, kamen wir darum leider nicht umhin, die Schriften ein
wenig zu verkleinern!
Wir
arbeiten mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln weiter an
einem lesefreundlichen Layout und mehr Abwechslung in der Optik, lernen
immer wieder dazu und freuen uns auf interessierte neue Redaktionsmitglieder
aus dem Stadtteil, die mit uns zusammen die Seiten gestalten und mit
Leben füllen wollen.
Schauen
Sie auf unseren Redaktionssitzungen vorbei, wir treffen uns jeden 2.
und 4. Mittwoch im Monat ab 18.30 Uhr im Medienbüro LogIn, Anschrift,
Telefon und eMail siehe Impressum.
Die
Redaktionsmitglieder von BaSta
wünschen allen Leserinnen und Lesern eine
friedliche Advents- und Weihnachtszeit,
einen angenehmen Jahresausklang und
einen guten Rutsch in das Jahr 2004!
Kurzmeldungen
aus dem Stadtteil
Kompass und Trockendock sind umgezogen
Am 11.-13. September war die Abbruchsféte, BaSta
kam gerade vorbei und konnte letzte Fotos aufnehmen von Flohmarkt und
Kinderfest. Nach 18 Jahren in den Gebäuden an der Spohrstraße
lief nun der Mietvertrag aus, die Alstercity soll erweitert werden.
Zwar war für das Jugendzentrum mit sozialem Auftrag (Suchtprävention,
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Suchtproblemen in der Familie)
seit längerem ein Umzug in die Elsastraße geplant, doch die
verzögerte Bearbeitung des Bauantrags für einen Neubau hat
nun zur Folge, dass eine Zwischenlösung gefunden werden musste:
der Neubau wird voraussichtlich erst Ende 2004 bezugsfertig sein.
Sozialbehörde
und der Trägerverein "Hilfe für alkoholgefährdete
Kinder und Jugendliche" streiten sich nun um die Verantwortung
für diesen Schlamassel, auszubaden haben es aber zahllose Kinder
Jugendliche aus Barmbek und Umgebung, die in dieser Einrichtung ein
zweites Zuhause gefunden haben und wegen der Aufteilung der Veranstaltungen
in den Alten Teichweg/ Dulsberg und die Sillemstraße/ Eimsbüttel
Angst haben, für sie wichtige Kontakte zu verlieren.
Die
Übergangslösung in Dulsberg ist auch zu klein, um den fast
40 Musikgruppen ausreichend Übungsraum zu bieten, außerdem
sind Konzertveranstaltungen wegen der Nachbarn nur eingeschränkt
möglich - der Betrieb wird also für ein Jahr auf Sparflamme
fortgesetzt. Wir hoffen, dass die Wartezeit für alle Betroffenen
schnell vorüber und der Neubau zügig voran geht, damit wir
dem tollen Projekt in einem Jahr unser Willkommen aussprechen können!

Soziale
Erhaltungsverordnung gekippt
Der Senat hat es beschlossen und verkündet: zum 31. Dezember läuft
das Gesetz zur sozialen Erhaltungsverordnung aus, BaSta berichtete vor
einem Jahr über die Diskussion.
Auch in Barmbek Süd und Uhlenhorst sind Gebiete davon betroffen.
Die Verordnung sollte einerseits gewachsene Strukturen in bestimmten
Wohnquartieren erhalten helfen, andererseits Mieter mit geringen Einkommen
davor bewahren, aufgrund von sogen. Luxussanierungen und Umwandlungen
in Eigentumswohnungen starke Mieterhöhungen in Kauf nehmen zu müssen,
die irgendwann unbezahlbar sind.
Macht
der Senat Politik für Besserverdienende, wie ein Oppositionspolitiker
feststellte? Ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, denn wer einen
Blick in die Daten des statistischen Landesamtes wirft, sieht schnell,
dass die Einkommensverhältnisse in unserem Stadtteil im Vergleich
zum Hamburger Durchschnitt um ca. 20% niedriger liegen. Hinzu kommt
ein hoher Prozentsatz von Senior/innen (Soziologen bezeichnen Barmbek
Süd auch als "überaltert"), die in den nächsten
Jahren kaum mit höheren Renten zu rechnen haben.
Die
angespannte wirtschaftliche Situation wird eher nicht zu einer Verbesserung
der Lage führen und zur Folge haben, dass Familien und Einzelpersonen
mit geringen Einkommen bei Preisgabe eines gewissen Schutzes vor drastischen
Mieterhöhungen die Konsequenzen ziehen müssen.
Barmbek
Süd mausert sich, früher galt es eher als unscheinbar, heute
lesen wir allenthalben etwas von einem attraktiven Stadtteil. Es findet
eine generelle (äußere) Aufwertung statt, die selbstverständlich
auch alle jene auf den Plan rufen, die ein Auge auf interessante Grundstücke
und Immobilien werfen und die künftigen Preise bestimmen.
Auch
Wohnungsbaugesellschaften, selbst städtische, planen zukunftsorientiert
und sanieren aufwendig für die Mieter von Morgen, wirtschaftliche
Effizienz steht im Vordergrund, Privatisierung ist allenthalben angesagt
und wird mit einem Achselzucken als unvermeidbar definiert... aber erlaubt
sein wird zumindest die Frage, was denn aus den Mietern von heute werden
soll, wenn sie nicht mehr mithalten können???
Etwas
mulmig muss dem Senat auch gewesen sein, denn er hat die Behörde
für Bau und Verkehr veranlasst, ein Service-Telefon für Mieterfragen
einzurichten.
Experten stehen Rede und Antwort zu allen allgemeinen Fragen rund um
das Thema Wohnen und Miete, Kündigungsschutz, Begrenzung des Miet-anstiegs,
Zweckentfremdung von Wohnraum und Mietpreisüberhöhung. Tel.:
428 40 25 45
Übrigens steht es Hausgemeinschaften oder den Bewohnern größerer
Anlagen frei, zum gegenseitigen Austausch auch eigene Mieterversammlungen
durchzuführen; in sozialen oder kulturellen Einrichtungen des Stadtteils
können nach Rücksprache Räume genutzt werden. Mietervereine
würden, wenn sie dazu eingeladen werden, auch Fachleute teilnehmen
lassen, die beratend tätig sind.
Kontakte:
Verein Mieter helfen Mietern: 43 13 94 - 0
Mieterverein zu Hamburg: 8 79 79 - 0

Sanierungen
im Quartier
Auch seit langem im Gespräch und nun soll es wohl endlich losgehen:
die SAGA hat auf der öffentlichen Beiratssitzung Anfang November
ihr Konzept für die Häuser an der Hansdorfer, Wohldorfer und
Volksdorfer Straße vorgestellt. Von insgesamt 10 Gebäuden
wurden vier bereits teilsaniert, während die Mieter darin wohnen
blieben. Nun sind sie fertig und erstrahlen in neuem Glanz, die Wohnungen
haben Balkons, alle Fassaden eine neue Wärmedämmung und neuen
Anstrich erhalten, innen wurden Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallationen
erneuert.
Die
Mieter der anderen sechs Gebäude sollen noch in diesem Jahr zu
einer Mieterversammlung eingeladen und über den weiteren Verlauf
informiert werden.
Geplant sind umfangreiche Veränderungen, die einen Verbleib der
Mieter/innen nicht ermöglichen. Kleine Wohnungen werden teilweise
zu Größeren zusammengefasst, Treppenhäuser verändert,
Dächer durch Staffelgeschosse ersetzt, es wäre niemandem zuzumuten,
diese Maßnahmen zu ertragen. Die SAGA will Ersatz anbieten und
in jedem Einzelfall prüfen, wie geholfen werden kann; die Mitarbeiterin
Frau Herbst ist Ansprechpartnerin. Umzugskosten müssen vom Vermieter
erstattet werden, auch Einbauten, wenn zuvor eine Genehmigung vorgelegen
hat und der Einbau nicht zu lange zurück liegt.
Wer
später in die Häuser zurück möchte, soll die Möglichkeit
erhalten, allerdings kann es nicht die alte Wohnung sein und die Frage
der künftigen Mietpreise könnte auch bremsend wirken. Drei
der sechs Häuser (jetzt 116, später 83 Wohnungen) sollen -
auf Drängen des Quartiersbeirats und einiger Kommunalpolitiker
- nun mit öffentlichen Mitteln finanziert werden und für 30
Jahre der sozialen Mietbindung unterliegen. Nach der Komplettsanierung
orientiert sich der Mietpreis an Neubaumieten des sozialen Wohnungsbau,
d.h. ab Euro 5.10 - 6.30 / qm Anfangsmiete kalt (je nach Einkommen).
Einsparungen sollen aufgrund der künftigen besseren Isolierung
möglich sein, die sich auf geringere Heizkosten auswirkt.
Die
anderen drei Häuser werden frei finanziert und keiner Bindung unterliegen,
die Anfangsmieten orientieren sich am aktuellen Mietenspiegel für
Neubau.
An
der Mieterversammlung werden Vertreter von Mietervereinen beteiligt
sein, die auch individuell vorher und hinterher zu Rate gezogen werden
können (sh. Telefonnummern auf Seite 4), wenn Fragen und Unsicherheiten
zu Rechten und Pflichten von Mietern und Vermietern bestehen.

Erfreulich:
Frauenhand-Werkstatt findet Sponsorin
In unserer Mai-Ausgabe stellten wir das Projekt in Dulsberg vor, zeitgleich
erreichte uns die Nachricht, dass künftig die öffentlichen
Mittel gestrichen werden sollen, was ein Aus für die Einrichtung
bedeutet hätte.
Darum freuen wir uns sehr über die Zwischenmeldung, es habe sich
eine Sponsorin gefunden, die helfen kann, den Betrieb aufrecht zu erhalten.
Im neuen Jahr werden wir berichten, wie es weitergeht!

Schwere
Zeiten
Dass es dem Einzelhandel in Barmbek Süd nicht gut geht, ist seit
längerem bekannt. Nun trifft es nach den Kleinen auch die Großen:
der Tagespresse war zu entnehmen, dass das Möbelhaus Karstadt in
der Hamburger Straße zum Jahresende wegen Umsatzeinbußen
seine Pforten schließen wird.

Richtfest
an der Finkenau
Lange hat es gedauert bis zur Entscheidung, was aus der ehemaligen Frauenklinik
Finkenau werden soll, in der ein großer Teil alter und junger
Barmbeker/innen das Licht der Welt erblickt haben.
Anfang
November haben die neuen Nutzer Richtfest und Einweihung zugleich gefeiert:
die Geburtsstunde der Hamburg Media School (HMS) und zugleich Startschuss
für die ersten 15 Studenten des "Medienmanagement"-Studiums,
die mit Studiengebühren von 12.500 Euro und einem bereits abgeschlossenen
Studium in anderen Fachbereichen Zugang zu dem neuen Aufbaustudiengang
finden.
Das
Projekt liegt zu fünfzig Prozent in öffentlicher Hand (Hansestadt
Hamburg und Universität) und wird zur anderen Hälfte getragen
von Förderern und Gründern, darunter Studio Hamburg, NDR Media,
Trebitsch Produktion Holding und die Verlage Axel Springer, Bauer, Gruner
+ Jahr, Spiegel. Für die kommenden 5 Jahre ist die Finanzierung
gesichert. Die erste private Medienschule in direkter Nachbarschaft
der Hochschule für bildende Künste soll den Medienstandort
Hamburg sichern helfen und Medienmanager von morgen ausbilden - Führungsnachwuchs
für die darbende Medienszene.

Spendenaufruf:
Kinderspielzeug
Auch in Barmbek Süd und rund um's Quartier Dehnhaide gibt es Kinder,
denen kaum etwas unter den Weihnachtsbaum gelegt wird.
BaSta möchte zusammen mit dem Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ)
und dem Kulturhaus Dehnhaide zu einer kleinen Aktion aufrufen:
Wir suchen Spielzeug + Kinderbücher in sehr gutem Zustand, mit
denen solchen Kindern eine Freude gemacht werden kann!
Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, möge bitte im KiFaZ
(Tel.: 29 82 13 - 11) oder im Kulturhaus (Tel.: 299 50 10) anrufen und
nachfragen, zu welchen Zeiten es dort abgegeben werden kann - oder direkt
dort vorbeischauen.
Auch wer solche Kinder kennt, kann uns darüber informieren und
so helfen, ihnen eine Freude zu bereiten (und vielleicht gibt es sogar
einen freiwilligen Weihnachtsmann, der Zeit hätte, beim Verteilen
zu helfen...). ed
BARMBINI
- die Kinderseite
Die kleine Hexe war zu Halloween unterwegs, um Kolleginnen und Kollegen
zu treffen - wo gibt es sonst schon so viele gute Gelegenheiten?
An so einem Tag geht aber nicht alles mit rechten Dingen zu - auch der
Fotoapparat war verhext und die tollen Bilder der verkleideten Kinder
in der KITA Marschnerstraße haben sich in Luft aufgelöst...
vielleicht hat jemand den Zauberstab zum falschen Zeitpunkt angefasst?
Frau
Erdogan, die Leiterin der KITA, berichtet für uns:
Tag der offenen Tür in der KITA Marschnerstraße
Am
Freitag, den 31. Oktober 2003, ging es rund in der Kindertagesstätte
der KVV in der Marschnerstraße 42. Alle kleinen und großen
Leute waren waren herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Gemeinsam mit den Kindern der Kita und den Erzieherinnen konnten alle,
die Lust hatten, mit uns Halloween feiern.
In
der Zeit von 15-18 Uhr wurde geschminkt, gebastelt und sich in der Geisterbahn
ein bisschen gegruselt. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt:
in der Cafeteria gab es selbstgebackenen Kuchen und verschiedene Spezialitäten
aus aller Welt. Bei einer guten Tasse Kaffee bestand auch die Möglichkeit,
informative Gespräche mit den Erzieherinnen zu führen.
In unserer KITA werden Kinder von 2 ½ Jahren bis 14 Jahren betreut.
Unsere Öffnungszeiten sind Montags bis Donnerstags von 7.00 bis
17.30 Uhr und Freitags von 7.00 bis 16.30 Uhr. Je nach Bedarf kann die
Öffnungszeit verlängert werden.
Im Krippen-, Elementar- und Hortbereich haben wir noch Plätze frei:
Gutscheinplätze und auch private Plätze. Kommen Sie doch einfach
mal vorbei, wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Einrichtung!
Am
Freitag, den 5. Dezember, laden wir von 15-18 Uhr zu einem Weihnachtsmarkt
ein. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Glühwein genießen
Sie die selbstgebackenen Waffeln in der weihnachtlich geschmückten
Kaffeteria.
Für die Kinder bieten wir verschiedene weihnachtliche Bastelangebote
und natürlich eine Schminckecke an.
Unsere Kindergarten-Kinder haben kleine Weihnachtspräsente gebastelt,
die an unseren Ständen zu erwerben sind.
Britta Erdogan

Der
Basteltip: wir bauen ein Mobilé
Jetzt im Herbst sind viele schöne Sachen in den Parks zu finden:
Tannenzapfen, schöne Blätter, Zweige mit Beeren, immer noch
Eicheln und Kastanien und getrocknete Blüten oder Samenkapseln...
Ich habe eine ganze Tüte voll gefunden und möchte heute mit
Euch ein Mobilé basteln!
Außerdem
brauchen wir Bindfäden - es eignet sich auch Nähgarn - und
Stäbchen oder Drahtstücke, an denen die Fäden und unsere
Schmuckstücke aus der Natur aufgehängt werden sollen. Vielleicht
gibt es bei Euch zu Hause stabilen, aber biegsamen Draht und einen Saitenschneider,
auch Peddigrohr eignet sich sehr gut. Ist beides nicht vorhanden, lassen
sich draußen dünne, gerade Zweige finden und zurechtschneiden.
Nun legen wir alles auf einen Tisch und suchen uns die schönsten
Objekte aus, die dann jeweils am oberen Ende mit einem Faden versehen
werden, (vorsichtig verknoten, vielleicht mit einem Klebetropfen fixieren),
dessen Ende mit einer kleinen Schlaufe versehen wird.
 |
Vorher
zählen wir ab, aus wie vielen Drähten oder Zweigen das
Mobilé bestehen soll und wie viele Anhänger sich daran
drehen sollen. Anschließend brauchen wir ein wenig Geduld,
um die einzelnen Teile des Mobilés miteinander zu verbinden,
dabei fangen wir mit dem obersten Stab an, um den wir in der Mitte
einen Faden knoten, um ihn an geeigneter Stelle aufzuhängen.
Wie auf der Skizze werden nun die "unteren Etagen" daran
befestigt und die Objekte erst einmal zur Probe mit den Schlaufen
drangehängt. Vielleicht müssen wir sie austauschen oder
die Fäden verlängern oder verkürzen, bis das Gleichgewicht
stimmt.
Viel
Spaß dabei! Eure Bastelhexe 
|
MellDung!
"Wie der Herr, so das Geschirr" lautet mein persönliches
DOGma, seit ich ein zweiwöchiges Praktikum beim familieninternen
Beaglebegleitservice absolviert habe!
Während
meiner Expeditionen ins Unterholz, dem offensichtlich tauben Vierbeiner
mühsam aber pflichtbewusst folgend, entwickelte ich nach einiger
Zeit eine Vorliebe für das visuelle HundeHerrchen-Memory. Hier
tummelten sich nämlich wirklich zu fast jeder Tages- und Nachtzeit
illustre Pärchen auf 4plus2 Beinen und mit ein bisschen Übung,
sprich: Praxis im Gassigalopp, konnte man dem plumpen Wackeldackel das
entsprechend gedrungene und sich analog bewegende Pendant zuordnen,
ohne dass beide die kilometerlange Ausziehleine, inklusive diverser
hilflos eingebundener Passanten, verband.
Der
gemeine altdeutsche Schäferhund neigt übrigens zum ballonhalbseiden
tragenden Schrebergärtner mit Gesichtsfell, während der goldige
Retriever der absolute Familienhund zu sein scheint und selten ohne
die gesamte Sippe samt Kinderwagen auf Tournee ist. Wenn das behaarteste
Mitglied des Clans dann seine größeren Geschäfte erledigt
hat, gibt es tosenden Applaus von allen Seiten: Stadionatmosphäre
pur im (Volks)Park.
Die
Promenadenmischung mit kessem Halstuch ist dann schon mehr was für
den straßenköterblonden, körnerfressenden Individualisten
in Streifenstrick, überzeugter Müslime und stets mobil by
Klapprad; während die schafgestylte Silberpudeldame ihre Ergänzung
in der miniplissierten Silbermütze einer Mitsechzigerin findet.
Nicht selten tragen beide nebst der Frisur auch den gleichen, vor Regen
schützenden, Trenchcoat. Die Jakob-Sisters lassen grüßen!
Apropos Pudel: bei dem Modell in "Coleur Negro" fragte ich
mich schon immer, ob der Halter für oder gegen die Apartheid ist.
Aber solange die Afrotöle sich pudelwohl statt hundeelend fühlt,
ist ja man alles frolic.
Immerhin
fressen sie in China gar Hunde, weshalb der Pekin(g)ese ein äußerst
seltenes Exemplar zu sein scheint und sich nicht ganz so (c)happy schätzen
kann.
Häufig ist auch die Rede von sogenannten Modehunden; straßentaugliche
Catwalkköter, die gerade zeitgemäß sind, sei es weil
sie Jack Russell heißen oder weil eine cineastische Glanzleistung
sie ins SPOTlight gerückt hat (der Dalmatiner-Besitzer als solches
kommt übrigens selten auf den Punkt...).
Einige
etwas mickrigere Kläffer haben sogar manchmal das zweifelhafte
Vergnügen, als possierliches Accessoire zu fungieren, indem sie
mit ihren Knöpfchenaugen und Schleifchen am Kleinhirn aus einer
farblich passenden Tasche lugen, dem sogenannten Doggie-Bag.
Ist
das putzige Dekodöggchen noch nicht so ganz societyfest, oder vielmehr
inkontinent, kommt es bisweilen vor, dass aus Daisy eine portable Dixi
wird. Pfuispinne! Deswegen mein Rat für den trendbewussten Szenegänger:
ein frischgekämmtes Monchichiweibchen, einkarabinert am Rucksack
neben dem Reflektor, schmückt auch und macht keinen Kot.
Kommt
denn Kot nun eigentlich von Köter? Wie hot ist ein dog wirklich?
Sind zwei Möpse ´ne Alternative zur Brust-OP? Und braucht
nicht jeder irgendwann mal einen Anstandswauwau?
Na,
auf den Hund gekommen? Ein Blick in den Spiegel lohnt sich! Ich persönlich
tendiere übrigens zum Cocker Spaniel, was meint ihr?
Wuff! Eure Mellos
Wasserspiele
Vor einiger Zeit wurde bei uns um die Ecke in der Gluckstraße
ein neuer Spielplatz eröffnet - mit einer super Seilbahn, von der
ich als Kind immer geträumt hatte. Doch Clara begeisterte sich
nur für die Wasserpumpe. Nichts gegen das Experimentieren mit Wasser,
aber - muss es an einem 14-Grad-frischen Tag sein? Entzückt pumpte
meine Kleine immer neue Wasserströme in das Kanalsystem; sie mündeten
in einer Sandkuhle und bildeten dort eine beträchtliche Lache.
Mit Beinen, die ich noch nie so flink an meiner Tochter beobachtet hatte,
lief sie zu ihrem selbst erschaffenen See und ließ sich mit einem
Jauchzer darin nieder. Klar, dass ich an diesem Tag keine Ersatzmaterialien
dabei hatte. Dennoch verzichtete ich darauf, ihre triefende Windel auszuwringen
und eilte zur zügigen Trockenlegung des heftig protestierenden
Kindes nach Hause.
Spielplatzbauer,
die etwas auf sich halten, scheinen auf die Kombination mit Wasser nicht
verzichten zu wollen.
Der nächste Platz im Stadtpark, den wir aufsuchten, bot prima Spielgeräte,
die sich um einen Planschteich herumgruppierten. Es hatte geregnet,
der Teich war randvoll, die Luft-Temperatur kaum gestiegen. "Nur
mal gucken", sagte Clara noch, bevor sie mit hochgekrempelten Hosenbeinen
barfüßig unter meinen aufmerksamen Blicken betont lässig
am Beckenrand auf und ab spazierte. Hie und da stocherte sie mit einem
Ast im Wasser herum, dann streckte sie einen Zeh hinein. "Nur mal
fühlen" , rief sie beschwichtigend, als sie mich daraufhin
von der Bank aufspringen sah.
Es
passierte in dem Augenblick, als ich mich hinunterbeugte, um einen Apfel
aus meiner Tasche zu holen. Ich hörte es plantschen. Dann den wimmernden
Schrei meiner bis zur Taille getränkten Tochter: "Kalt!"
Nachdem
wir ihre Erkältung auskuriert hatten, brachen wir zu einem harmlosen
Parkspaziergang auf. Dachte ich. In dem Park gab es einen wunderschönen
wasserspeienden Delfin. Das hatte ich nicht einkalkuliert. Und wie es
der Zufall so will, traf ich eine gute alte Bekannte, mit der es immens
viel auszutauschen gab. Da kann der Buggy mit dem Kind schon mal aus
dem Blick geraten. Nicht aber der Delfin aus dem Auge der kleinen Wasserfanatikerin.
Immerhin, als ich sie aus der Delfin-Dusche zog, konnte ich mit einer
trockenen Zweitgarnitur aufwarten, (und 20 Grad zeigte das Thermometer
immerhin auch).
Abends
wollte ich den verdreckten Racker in die Badewanne stecken. Das würde
meinem H2O-Fan doch sicher sehr entgegenkommen. Wieder falsch gedacht:
"Nicht baden, ist nass!", schrie Clara. Und vor allem langweilig,
da von Muttern erwünscht..
Claudia Falk
Mädchentreff Bachstraße
Jarrestadt-Leben e.V.
Bachstraße 98
22083 Hamburg
Tel.: 220 90 73
Bei
uns im Mädchentreff
treffen sich Mädchen im Alter von 6-18 Jahren.
Die
Mädchen können hier - einmal ganz ohne Jungs - in aller Ruhe
Kickern, Klönen, Karten spielen, Kochen, Musik hören &
Tanzen, Filme gucken, Feiern, Billard spielen u.s.w. - wozu sie auch
immer Lust haben.
Außerdem
unternehmen wir gemeinsam Ausflüge, wie z.B. zum Schwimmen, Minigolf,
Bowlen, Kanu fahren oder auch mal in den Heidepark.
Und
kreativ sind wir auch noch: Es wird gebastelt, gebatikt und gemalt.
Kommt doch einfach mal mit einer Freundin oder mit Freundinnen vorbei.
Das Team des Mädchentreffs ist gespannt auf euch!!!
Öffnungszeiten:
Montag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Mittwoch 16.00 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag 17.00 Uhr bis 21:00 Uhr
Eure Caroline, Therese und Saskia
Kreuzkirche
wird zum kirchlichen Zentrum in Barmbek-Süd
Der
Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Alt-Barmbek hat eine sehr schwere
Entscheidung treffen müssen, die weitreichende Folgen für
die Kirchengemeinde und den Stadtteil hat. Seit September 2002 haben
wir uns mit dem baulichen Zustand der Heiligengeistkirche befasst, da
aus dem Kirchturm Gesteinsbrocken heraus fallen und der Eingangsbereich
mit einem Gerüst seither gesichert werden muss.
In
Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Alt-Hamburg sind ein Baugutachten
von Dipl.-Ing. Brüggemann über den Zustand der Heiligengeistkirche
und die Kosten einer notwendigen Sanierung und ein vorentwurfliches
Gutachten von Professor Hirche über ein neues Gebäudekonzept
der Kirchengemeinde in Auftrag gegeben worden.
Die
Ergebnisse sind für uns sehr niederschmetternd: Das Außenmauerwerk
des Turmes droht insgesamt abzubröckeln und das Kirchenschiff ist
ebenfalls sanierungsbedürftig. Die notwendige Sanierung der Kirche
würde 1.325 000 Euro und ein Innenausbau zu einem Gemeindezentrum
bis zu weiteren 1.550 000 Euro kosten. Daraufhin haben wir von Februar
bis Mai 2003 einen Workshop mit Fachleuten aus dem Kirchenkreis, der
Universität, den Gutachtern und Mitgliedern des Kirchenvorstandes
einberufen, der Folgendes feststellen musste:
Die
Kirchengemeinde kann auf Dauer nur einen Standort für die Gemeindearbeit
halten. Eine Sanierung der Heiligengeistkirche ist auf Grund der sehr
hohen Kosten nur dann sinnvoll, wenn sie zugleich einziges Gemeindezentrum
wird. Die Folgekosten für Betrieb und Unterhalt einer sanierten
und umgebauten Heiligengeistkirche müssen mitbedacht werden.
Der
Rückgang der Gemeindemitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen
ist inzwischen nicht mehr aufzufangen (in den letzten 10 Jahren haben
sich die Einnahmen bei fast gleicher Gemeindearbeit halbiert!).
Der
Haushalt kann bereits jetzt die notwendigen Baurücklagen für
alle Gebäude nur ungenügend aufstocken. Eine Suche nach Sponsoren
und/oder Spenden wird den Eigenanteil der Kosten von Sanierung und Umbau
nur unerheblich senken. Auch eine Kreditaufnahme und die sich daraus
ergebende Verschuldung ist nicht verantwortbar. Prof. Hirche empfiehlt
in seinem Gutachten, in Zukunft den Standort Kreuzkirche zu behalten.
Der
Kirchenvorstand sieht sich mit seiner kirchlichen Arbeit den Menschen
in Kirchengemeinde und Stadtteil verpflichtet und hat sich zum Ziel
gesetzt, eine zukunftsfähige Gemeinde- und Gebäudekonzeption
zu entwickeln. Dies ist nur möglich, wenn diese Konzeption auch
finanziell langfristig tragfähig ist. Wir haben uns diese folgenschwere
und schmerzliche Entscheidung nicht leicht gemacht und haben großen
Respekt vor der inzwischen hundertjährigen Geschichte der Heiligengeistkirche.
In dieser Zeit haben sich viele Menschen in der Heiligengeistkirche
zuhause gefühlt, wurden in ihr getauft, konfirmiert, getraut und
verbinden sehr viel mit dem Gebäude.
Wir
hoffen, dass wir uns als Gemeinde in einer neu gestalteten Kreuzkirche
ebenso heimisch fühlen werden. Wir sehen uns in der Verantwortung,
die kirchliche Arbeit im südlichen Teil Barmbeks zukunftsfähig
weiterzuentwickeln und hoffen dabei auf die Unterstützung vieler
Menschen im Stadtteil.
Dazu
wird die Kreuzkirche zunächst eine Baustelle werden. Ein für
Veranstaltungen aller Art nutzbarer großer Saal, der vom Altarraum
getrennt werden kann, ist genauso erstrebenswert, wie zwei bis drei
kleinere Gruppenräume. Dabei muss der Kircheraum selbst aber weitestgehend
für Gottesdienste erhalten bleiben. Dies wird eine knifflige, aber
interessante Aufgabe für einen Architekten sein.
Bis
zur tatsächlichen Ausführung dieses Grundsatzbeschlusses werden
noch zwei bis drei Jahre vergehen, d.h. die Heiligengeistkirche wird
weiterhin genutzt, bis die Kreuzkirche als kirchliches Zentrum in Barmbek-Süd
neu eingeweiht werden kann.
Ihr
Pastor Ronald Einfeldt

Die
Redaktion: Auch die Bugenhagengemeinde ist auf der Suche nach einem
neuen Zuhause, weil der Unterhalt ihrer Kirche nicht mehr aufgebracht
werden kann. Die Presse berichtete, dass Immobilienmakler sich bereits
um Investoren bemühen. BaSta hat vor Drucklegung nicht erfahren
können, ob die Gemeinde bereits Verhandlungen mit Nachbargemeinden
abgeschlossen hat, wir werden in der nächsten Ausgabe von den Ergebnissen
berichten.
Infos aus dem
Quartiersbüro Dehnhaide
Neuer
Jugendcontainer und
Kostenlose Kanu-Ausleihe am Alten Teichweg
Der bisherige Kanustützpunkt am Löschplatz Lämmersieth
musste zugunsten einer geplanten Wohn- und Gewerbebebauung aufgegeben
werden. Dies ist jedoch kein Grund zum Jammern, denn der neue Standort
am Alten Teichweg 43 auf der Südseite des Osterbekkanals bietet
viele Vorteile. Er ist nicht nur von Barmbek Süd aus besser zu
erreichen, sondern bietet auch mehr Platz für begeisterte Wassersportler
und Jugendliche, die auf die Freizeitangebote des HdJ-Flachsland und
des KiFaZ Barmbek Süd im Jugendcontainer abfahren. Da der alte
Jugendcontainer am Löschplatz marode war und deshalb nicht mehr
umgesetzt werden konnte, hat sich das bezirkliche Jugendamt für
die Errichtung einer nagelneuen Containeranlage entschieden. Zusätzlichen
Raum bietet zudem ein auf dem Grundstück bereits vorhandenes großes
Garagengebäude, das zur Bootseinlagerung und außerhalb der
Saison zur Aufarbeitung und Reparatur der Boote genutzt werden soll.
Im Winter und bei schlechtem Wetter sind aber auch andere Aktivitäten
wie Tischtennis spielen oder Reparatur von Fahrrädern in der "Garage"
möglich.
Wer
gerne Kochen oder Kickern möchte oder aber seine Fähigkeiten
am Computer und an einer Playstation ausprobieren möchte, kann
diese Angebote im neuen Jugendcontainer nutzen. Aber auch diejenigen,
die die klassischen Gesellschaftsspiele bevorzugen, sollen nicht zu
kurz kommen. Der Jugendcontainer wird in den kommenden Wintermonaten
an zwei bis drei Tagen in der Woche geöffnet sein. Näheres
wird noch vom Haus der Jugend Flachsland bekannt gegeben.
Ab
Mai 2004 können Kinder und Jugendliche aus Barmbek?Süd dann
wieder Kanus und Kajaks an 6 Tagen in der Woche kostenlos ausleihen,
sofern sie mindestens 8 Jahre alt sind, schwimmen können (mindestens
Freischwimmerpass) und ihre Eltern schriftlich zugestimmt haben. Wer
es sich noch nicht alleine zutraut, kann auch seine Eltern mitbringen.
Die Auswahl ist riesig: So gibt es 4 Einer- und 10 Zweierkajaks, mit
und ohne Lenkung, und insgesamt 13 Kanus für zwei und drei Personen.
Damit sie an der steilen Böschung des Osterbekkanals auch gut zu
Wasser gelassen werden können, wurde die neue Treppenanlage zum
Schwimmponton mit Rollen ausgestattet, auf der die Boote ohne Beschädigungen
runtertransportiert werden können.
Möglich
wurde dieses fast 100.000,- Euro teure Projekt durch eine Erhöhung
der bezirklichen Rahmenzuweisung für die Kinder- und Jugendarbeit
sowie durch die Bereitstellung von 26.700,- Euro aus Mitteln des Programms
Soziale Stadtteilentwicklung. Für die Bereitstellung dieser Mittel
hat sich auch der Quartiersbeirat Dehnhaide eingesetzt. Erhebliche Kosten
konnten durch die Beauftragung des Beschäftigungsprojektes belle
ville eingespart werden. Die vom belle ville-Projekt durchgeführten
Arbeiten (Baumrückschnitte am Bahndamm, Sanierung des Garagengebäudes
sowie Aufstellung einer Zaunanlage) wurden vom QuartiersBüro Dehnhaide
geplant und koordiniert.
Die
Fertigstellung des neuen Kanustützpunktes am Alten Teichweg 43
soll Anfang November angemessenen mit Musik und Grillwürstchen
gefeiert werden. Der genaue Termin ist im HdJ-Flachsland (T.: 20 40
53) oder im KiFaZ Barmbek-Süd (T.: 298 21 311) zu erfragen.

Skaten
und Streetballspielen am
Haus der Jugend Flachsland
Ein lang gehegter Wunsch von Jugendlichen und Mitarbeiterinnen des HdJ
Flachsland geht demnächst in Erfüllung. Auf einer derzeit
noch völlig verwilderten und mit Brennnesseln überwucherten
Freifläche an der Bramfelder Straße entsteht eine neue Spiel-
und Freizeitfläche, die mit einer Miniramp und einer Streetball-Korbanlage
sowie Sitzgelegenheiten ausgestattet wird. Die geplante Miniramp soll
jugendlichen Skatern und Skateboardfahrern Spaß und Übungsmöglichkeiten
bieten, wenn sie sich aufgrund ihres Fahrkönnens noch nicht das
Befahren z.B. einer Halfpipe oder einer Spine-Ramp zutrauen.
Durch
die Errichtung einer Streetball-Korbanlage kommen auch die Anhänger
dieser Trendsportart voll auf ihre Kosten. Die Streetball-Spielfläche
wird mit einem hochwertigen und angenehm zu bespielenden Kunststoff
belag ausgestattet, der Stöße abfedert und zudem schallabsorbierend
wirkt. Ein Ballfangzaun sorgt für Sicherheit und entlastet die
Ballholer.
Eine
Platzfläche dient als Bindeglied zwischen der Miniramp- und Streetball-Korbanlage
und lässt breiten Raum für weitere Aktivitäten wie Streethockey
oder Tischtennisspielen. Wer jedoch nur einfach das Treiben beobachten
möchte, dem stehen hierfür Bänke und Rundbalkensitze
zur Verfügung.
Die
Errichtung der Spiel- und Freizeitfläche am HdJ Flachsland wird
ermöglicht durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Programm
Soziale Stadtteilentwicklung der Behörde für Bau und Verkehr.
Vorausgegangen waren positive Voten für die Bereitstellung dieser
Mittel von Seiten des Quartiersbeirats Dehnhaide und des Ortsausschusses
Barmbek-Uhlenhorst. Ohne die Sonderförderungssituation wäre
nämlich der Bezirk Hamburg-Nord nicht in der Lage gewesen, die
voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme i.H.v. 60.000,- Euro
aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Auch
bei diesem Vorhaben der Quartiersentwicklung ist der Einsatz des Beschäftigungsprojektes
belle ville vorgesehen, um zum einen die Einhaltung des Kostenrahmens
zu gewährleisten und zum anderen, um die Beschäftigung der
Projektmitarbeiterlrinen sicher zu stellen.
Unmittelbar
nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Ausführungsarbeiten
in Angriff genommen, damit die Spiel- und Freizeitfläche rechtzeitig
zur neuen Saison im Frühjahr 2004 fertiggestellt und übergeben
werden kann.

Umfrage
in den Ladengeschäften in Barmbek Süd
Seit diesem Sommer unterstützt Frau Britha Krause die Interessensgemeinschaft
Barmbek-Süd bei der Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen
zur Gewerbeentwicklung für den Nahversorgungsstandort rund um den
U?Bahnhof Dehnhaide. Zur Zeit erarbeitet sie ein Handlungskonzept, um
die Attraktivität des Gewerbestandort zu erhöhen und seinen
Bestand zu sichern.
Wie
viele Geschäftsinhaber und -inhaberinnen schon wissen, läuft
seit Mitte Oktober eine Befragungsaktion aller Ladengeschäfte im
Bereich Hamburger Straße, Dehnhaide und Barmbeker Markt. Ziel
dieser Befragung ist, sich ein genaues Bild von der Gewerbestruktur
und den Standortbedingungen zu machen und die spezifischen Probleme
der Gewerbetreibenden zu erfassen.
Hierfür
wurde ein Fragebogen als Grundlage für ein ca. 15-minütiges
Gespräch entwickelt. Knapp die Hälfte der Geschäfte wurde
von Frau Krause bereits befragt. Die Resonanz ist sehr positiv. Bisher
haben sich fast alle die Zeit für dieses Gespräch genommen.
Nebenbei ist dies auch eine gute Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
Die
Befragung wird voraussichtlich Anfang November abgeschlossen sein. Es
ist geplant, die Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung
vorzustellen und zu diskutieren. Hierzu sind natürlich alle Gewerbetreibenden
und auch Anwohner herzlich eingeladen.
Ergänzend
zu dieser Befragung der Ladengeschäfte im Umfeld des U-Bahnhofes
Dehnhaide, sollen auch Gewerbebetriebe anderer Branchen in ganz Barmbek
Süd mit in die Untersuchung einbezogen werden. Zur Zeit bereitet
das Büro für Lokale Wirtschaftsförderung (LoWi) in Kooperation
mit dem QuartiersBüro Dehnhaide und Frau Krause eine erste Kontaktaufnahme
und Befragung vor. Ziel ist es hier, den Bedarf an Information und Beratung
zu speziellen betrieblichen Problemen zu ermitteln.
Bei
Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an das QuartiersBüro
Dehnhaide, Frau Britha Krause, Gewerbeentwicklung und Koordination,
Tel.: 209 750 64

Kennen
Sie den Verfügungsfonds?
Die Behörde für Bau und Verkehr stellt dem STEP-Gebiet Dehnhaide
(STEP steht für Soziales Stadtteilentwicklungsprogramm) jährlich
10.000,- Euro zur Finanzierung kleinerer, kurzfristig umzusetzender
Maßnahmen zur Verfügung. Durch diesen sogenannten Verfügungsfonds
sollen die BewohnerInnen des STEP-Gebietes motiviert werden, sich für
die Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts zu engagieren.
Finanziert werden z.B. Projekte, die Begegnungen ermöglichen, nachbarliche
Kontakte stärken oder die Stadtteilkultur beleben.
In
den vergangenen Monaten wurden großteils Maßnahmen gefördert,
die den Kindern und Jugendlichen des Quartiers zugute kommen. So wurden
z.B. Hör-Bücher für die öffentliche Bücherhalle
Dehnhaide finanziert, eine Familienfreizeit des Kinder- und Familienzentrums
Barmbek Süd und eine Kanufreizeit des Jugendkellers der Kreuzkirche
bezuschusst. Für das Medienbüro LogIn wurde Software gekauft,
an der Jugendliche geschult werden sollen, Internetauftritte z.B. für
die örtlichen Gewerbetreibenden oder soziokulturelle Einrichtungen
zu gestalten. Mit Hilfe des Verfügungsfonds wurde aber auch die
Außenfläche des Hauses Dehnhaide so umgestaltet, dass eine
bisher ungenutzte Fläche jetzt als Treffpunkt, Leseecke im Freien
und gelegentlich auch für die Flohmärkte des Kulturhauses
genutzt wird.
Nicht
nur Institutionen können Förderanträge stellen, sondern
auch alle Bewohner des Quartiers, solange die Projekte den Förderrichtlinien
entsprechen. Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben, werden wir
Ihnen gern bei der Formulierung des Antrages zur Seite stehen.
Die
Förderanträge werden vom QuartiersBüro entgegengenommen,
geprüft und zur Abstimmung an den Quartiersbeirat weitergeleitet.
So können kleinere Projekte oft schnell und unbürokratisch
umgesetzt werden. werden an den Quartiersbeirat gestellt.

Baubeginn
Quartiersplatz Vogelweide
Am 5. November hat der Umbau der Vogelweide zwischen Wohldorfer und
Volksdorfer Straße begonnen. Bis Ende Januar soll der Quartiersplatz
fertig werden. Bisher wurden die Bäume geschützt, die Fläche
abgeräumt und die Litfaßsäule umgesetzt. Das Naturpflaster,
das wiederverwendet werden soll, türmt sich als länglicher
Hügel in der südöstlichen Ecke.
Auf
der Sitzung des Quartiersbeirats im September war noch einmal heftig
über das geplante Großschachspiel diskutiert worden. Der
Bedarf war von der Stadtplanung und dem Ortsamt in Frage gestellt worden,
woraufhin das Schachspiel vom Auftraggeber, der Tiefbauabteilung, gestrichen
worden war. Tatsächlich gibt es jedoch im Quartier diverse Schachgruppen,
u.a. zwei im Kulturhaus und eine bei der AWO, und auch in der Adolph-Schönfelder-Schule
wird bereits ab der 1.Klasse Schachunterricht angeboten. Deshalb appellierte
der Beirat einstimmig (und erfolgreich) an die Verwaltung, doch ein
Großschachfeld herzustellen. Die Großschachfiguren sollen
in einer Aufbewahrungsbox in unmittelbarer Nähe untergebracht werden.
Standort
und Form der geplanten Skulptur sind noch offen. Das QuartiersBüro
will sich um Sponsoren bemühen. Zusätzlich hat das Quartiersbüro
einen Antrag an die Kunstkommission gestellt, einen beschränkten
Wettbewerb durchzuführen und fördern. Auf Anregung des Beirats
wurde darum gebeten, auch den im Quartier in der Von-Essen-Straße
ansässigen Metallkünstler Benjamin Schubert, zu diesem Wettbewerb
einzuladen.
Peter Lauenburg
Dütt
un datt op Platt
Erbauliches von Helga Kelling
Datt
wär een Sommer, watt?
Wenn
man datt harr vorrher weten,
datt datt wöör son Sommer geven
mit över dörtig Grad in´n Schatten
un ´n Sünnenbrand in´n Nacken.
Denn
wär keen een in´n Süden flogen.
Harr to Huus een sinnig Kugel schoben.
Op denn Balkon gelegt
un ´n Book oder de Bildzeitung lest.
Keen
Striet üm Liegestöhl!
Nich liggen, as een Hering in Öl!
Nich ton Eten in´n Galopp!
Keen nije Kilos wedder ropp!
Wenn
man datt harr vorrher wüßt,
harr man nich wiet fohrn müßt!
Keen "Rendsburger", keen Kuffergeslepp
un slopen in Dien egen Bett!!
Statt
wiet wech to fohrn,
kanns veel Knete spoorn!
Anner Johr bliffst to Huus, nix kann di bewegen!
Aber womöglich deiht datt denn
denn ganzen Sommer regen ??

Sommertied
Watt
föörn Sommer wär door komen!
De Göörn kunn´n in d´ Woter toben!
Ferien un Sünnschien
köönt so echt watt Feines sien!
Nordsee,
Ostsee oder Friebad.
Överall is datt Woter natt.
Sand un Woter - pitschepatsch.
Wunnerbor is Baggermatsch!!
Modder
is nich glieks an krei´n!
Nackedeis, de dörft geern klei´n!
De Hann´n, de Buuk besmeert mit Sand.
Lütt Ammer gau füllt bit an´n Rand.
Denn
schütt lütt Jan sick övern Buuk,
vertröckt dorbi sien seute Schnuut!
Affdrögen deiht de Sünnschien!
Wegen emm - kunn jümmers Sommer sien!

Sommertied
in´n Goarden 2003
Datt wär een Sommer watt ?
De, de Urlaub hatt hebbt, hebbt sick freit. De, de arbeiten müssen,
hebbt stöhnt un de Buern hebbt jammert. Een Pulk quarkt jo jümmers!
Ick heff noch nie nich so veel Beseuk hatt, as dissen Sommer! De kömen
nich wegen mi, nee, wegen mien Pool von Quelle. De Badbüx harrn
se glieks doorbi!
Rasenmeihen
bruukt ick ok nich! De wär bruun! Kümmt allens wedder!
De Natur is stärker, as wi meent! Ick harr sogor Löwenmäulchen
mang de Ritzen vun de Gehwegplatten! De harrn sick sülben utseiht!
Sneken
(Schnecken) harr ick ditt Johr nich. Doorför hebbt de Lüüs
orndlich hennlangt! De Drosseln hebbt vertwiefelt no de Regenwörms
socht (de kruupt denn eenfach deper inne Eer) un hebbt mien Mulch (datt
affmeiht Gras to´n Unkruutaffdecken twischen de Planten) jümmers
wedder ut´nanner kleit!
Seht
Ji, lewe Barmbekers, doorvun hebbt Ji keen Ahnung! Hökstens de,
de ok een Schrebergoarden oder ´n Sommerhuus hebbt, so, as ick!
Dorüm vertell ick Juch datt nu mal!
Een Vorrdeel hett jo son Goarden! Man bruukt nich verreisen, is jümmers
in´n Gang un hett de gode Luft inne Näs!
Bloot, wenn de Buer sien Gülle op datt Feld door achter utdeelt,
denn stinkt datt!!!

De
Hamborger Straat
In
Barmbek inne Sentastraat bün ick opwussen un wenn ick an mien Kinnertied
denk, fallt mi in, datt ick mit mien Öllern offtiens de Hamborger
Straat lang bummelt bün. Schaufinsters bekieken. Een Laden no´n
annern! To schoin!
Ick anne Hann´n bi mien Vadder un wenn son Isladen in Sicht wär,
heff ick de grote Hann´n son böten drückt un mien Vadder
hett mi ohn Wöör verstohn! Ick kreeg mien Istüt! Datt
wär vorr´n Krieg! Un hüüt?
Good, wi hebbt datt Inkeup-Zentrum. Aber vun door bitt no de Dehnhaide?
Watt ton kieken? Nee!!
Trödelladens
mit Kitsch, Penny, Lidl, Affthek, Sozialstation, Slödelmoker un
Schoster, TV-Geschäft, Frisöre, Waschcenter un so wieder!
Bruukt man allens! Is aber nix ton bekieken!
Keen een Finster,datt fein trecht mookt is datt man mol stohn blifft
un denkt; oh, datt is fein! Datt günst du di mal! Nix door! Schaufinsters,
de noch door sünd, sünd anmalt, datt jo keen een rinkieken
kann. Na ja du tschass ringohn un keupen! Mooks ja ok. Fressalien bruuks
ja jümmers! Aber ton bummeln? Gornix!!
Op
de anner Siet mit veel Finsters (noch!) een Möbelhuus. Aber wann
bruuks mal nieje Möbel?
Bi denn enzig Klamottenladen "Kick" mutts Tied hebbn un seuken!
Finds ok männigmal watt. Steiht ok watt buten. Ton Bispill Kinnerstrümp.
De Kasten is vullpackt bitt boben henn! Wenn du datt sühst, denkst
datt is ok ´n Trödelladen!
Keen een Geschäft, datt son besünners feine Soken as Blickfang
utstellt, so, as datt fröher wär!
Schad, datt man so gorkeen Lust hett, de Hamborger Straat lang to gohn!
Anne Dehnhaide un denn Barmbeker Markt is datt ok nich beter!
De Geschäftslüüd hebbt datt Pech, datt se twischen Fohrscholen,
Sachverständige un "Big Apple" sitt un wi Barmbeker keen
Lust hebbt gegen swatte Muern to kieken! Överditt duert datt jümmers
so lang bitt man över de Ampeln kümmt!
Veel schall ja anners warrn, wenn een Wochenmarkt no de Vogelweid kümmt.
Klamotten warrs door ok nich finn´n, aber Bänk ton Utruhn
un Klönen schüllt door hen!
In´n Sommer ja ´n feine Sook! In´n Winter kriss kole
Feud!!

Harvst
Koold
ward datt, Storm un Regen!
Man markt de Harvst kümmt to fegen.
In bunt Kolör lücht de Bööm.
Herrlich antosehn.
Rode
Beern an de Büschen
un de Vagels piept door twischen,
pickt un freet sick dumm un dösig,
denn de Winter, de ward gräsig!
Witte
Nebel kummt övert Lann´n
un de Spinnen wevt glitzern Girlann´n.
Oldwiebersommer ! Tranen inne Glüüs.
De Sommer seggt: "Adtschüüss"
Nu
kummt he bald, de kool Gevadder,
sett witte Mützen op datt Gatter!
Ward fröh duster. Wi sitt inne Stuuv,
wenn buten de Stormwind bruust.
Bööm
un Planten goht to Roh.
Datt hüürt nu mol doorto.
Wi weet, datt allens so regelt is!
Datt nächste Fröhjohr kümmt gewiss!!!

De
Junggesellen - Affscheed
Endlich
bünn ick Swiegermodder! Bünn bannig stolt door op! Wi beiden
möögt uns. Doorüm wär ick sogor bi eern Junggesellen
- Affsched doorbi. Wi wärn tein lustige Wieber, de datt Lokol "Zam-balo"
in Bargdeheide opmischten. De Bruut müss nämlich een Korf
vull spendeerter Soken in datt Lokol an de Gäst verkeupen. Se kreeg
een T-Shirt mit de Opschrift "Der letzte Tag der Freiheit"
an. So wüss jeden een Gast glieks Besched.
Eer
Fründin hett een godet Muulwark un hett eer dorbi holpen. De Gäst
wärn all fründli un hebbt datt ok kofft. De Präservative
un de Enthaarungscreme wärn to erst an´n "Mann"
brocht. Wär datt een Spooß!
De Wirt mök allens mit un güng op uns Övermot un "Anmache"
humorvull in un hett witzig kontert. De gröttste Fro in uns Runn
(etwa 1.80 m groot) hett emm utfroogt wo he denn heet un op he ver-heirat
is ? He meen, he wär scheed un de Lange, de noch op denn Stohl
seet, meen denn, datt he för eer wißlich to jung un woll
ok to lütt wär un denn stünn se op un wies eer Statur.
He meen denn dorto, datt datt keen Problem sien schull! He harr een
Ledder to Huus!
Ein Willkommen
den neuen Nachbarn!
Das Containerdorf in der Wagnerstraße
ist (fast) fertig
Obdachlosigkeit
- ob wir uns wirklich vorstellen können, was es für die Betroffenen
bedeutet?
Den meisten von uns dürfte es schwer fallen, doch dass es dieses
Phänomen auch in unserer Stadt gibt, wissen wir alle und die freundlichen
Verkäufer/innen der Hinz und Kunz(t) sind inzwischen beinahe eine
vertraute "Institution". Wer dieses Projekt unterstützt
und die Zeitung kauft und liest, ist besser informiert über das
komplexe Thema als die meisten anderen Mitbürger/innen.
Seit
dem vergangenen Sommer entsteht ein interessantes neues Projekt in Barmbek
Süd: ein Containerdorf am U-Bahnhof Hamburger Straße mit
18 Plätzen für Menschen, die ohne Obdach sind.
Die "Neue Wohnung - gemeinnützige Wohnungshilfe GmbH"
engagiert sich mit besonderer Unterstützung der altonaer St. Johannisgemeinde,
der ambulanten Hilfe Hamburg e.V. und der privaten Benno- und Inge-Behrends-Stiftung,
die die Mittel für den Aufbau des Projektes stiftet und auch als
Ausfallbürge eintritt, wenn die für den laufenden Betrieb
und die Personalkosten benötigten öffentlichen Mittel nicht
kostendeckend sind.
Ein weiteres Wohnprojekt in der Wartenau verfügt über ein
festes Haus und in Altona an der Kieler Straße beging das erste
Containerdorf gerade seinen 10. Geburtstag.
Wie dort werden auch in der Wagnerstraße Menschen Gelegenheit
erhalten, nach dem anstrengende Leben auf der Straße ein wenig
zur Ruhe zu kommen und Fuß zu fassen.
Herr
Struck, hier mit Dorfmaskottchen Strolchi (Bild), ist Leiter und Betreuer
des Projekts mit langjährigen Erfahrungen in der Sozialarbeit.
Er kennt sich bestens aus mit den Sorgen und Nöten seiner Schützlinge,
hat auch die anderen beiden Projekte mit aufgebaut und kann auf großen
Einsatz zurückblicken, den er und seine Mitarbeiter aufbringen
mussten, um den Standort zu erhalten, die Finanzierung zu sichern, den
oft unbedarften Mitmenschen geduldig zu vermitteln, worum es geht...
und Vorurteile abzubauen.
Herr
Struck ist keineswegs idealistischer Theoretiker, sondern Sozialpädagoge
mit vielseitigen praktischen Erfahrungen, großem Mitgefühl
für die Betroffenen, aber realistischer Einschätzung ihrer
Situation und der Notwendigkeiten, die jeder Einzelne der Dorfbewohner
in die Wege leiten müsste, um dem bisherigen Leben eine neue Richtung
zu geben.
Doch
jeder bringt unterschiedliche Biografien und Probleme mit, Hauruckverfahren
würden kaum von Erfolg gekrönt sein. Neben notwendiger Soforthilfe
besteht ein Beratungsangebot, das jeder freiwillig wahrnehmen kann und
die "Neue Wohnung" bzw. Herr Struck können Kontakte zu
allen Einrichtungen vermitteln, die Unterstützung anbieten. Zuerst
geht es jedoch darum, einen festen Platz, eine warme Unterkunft zu haben
und Zeit, um in Ruhe die weiteren Schritte zu planen. Das bedeutet für
die meisten: nach einigen Wochen oder Monaten die Suche nach Arbeit
und eigener Wohnung aufzunehmen.
Das
Dorf ist ein kleiner "Rundling", 18 Wohncontainer stehen annähernd
in Kreisform, in der Mitte befinden sich Gemeinschaftsräume und
Küche, eine Werkstatt und eine Waschküche. Zwischen jeweils
zwei Containern, die jeweils Platz für einen möblierten Wohnraum
mit Heizung von ca. 13,5 qm bieten, stehen zurückgesetzte Anbauten
mit einem kleinen Flur, Duschbad und WC pro Einheit, vor den Eingängen
als Veranda gestaltet. Noch bevor der Winter da ist, sollen die Container
auch noch kleine Dächer bekommen.
Fast alle sind inzwischen bewohnt, einige Veranden mit Blumenkästen
geschmückt, und die Freiflächen verwandeln sich demnächst
in grüne Rasenflächen, das Gras ist bereits gesäät
(darum die Absperrungen). Das Sozialamt trägt die Kosten der monatlichen
Mieten für die Bewohner.
Die
meiste Arbeit ist von den künftigen Bewohnern in Begleitung von
Fachleuten selbst geleistet worden, Hilfe kam auch von Bewohnern der
anderen beiden Projekte. In den Sommermonaten wurde gegraben, gehämmert
und gesägt, unter jeden Containerplatz ein festes Fundament gegossen,
Elektro- und Wasserinstallationen über- und unterirdisch gelegt
und Gehwege mit Plattenbelag versehen. Mit einem Ergebnis, das sich
sehen lassen kann! Wer sich an den Zustand des Platzes in der Vergangenheit
erinnert, kann nur bestätigen, dass auch optisch ein großer
Gewinn für die Umgebung zu verzeichnen ist. Der Eingangsbereich
an der Wagnerstraße wird noch gestaltet und bepflanzt.
Vor
Beginn der Baumaßnahmen hat es mehrere Informationsveranstaltungen
gegeben. Die Haltung der direkten Nachbarn ist zur Zeit noch gemischt,
das Projekt ist neu und unbekannt, vorsichtige Skepsis wie "mal
sehen, wie es sich entwickelt" bis "die Menschen müssen
schließlich irgendwo bleiben" und die Frage "wie können
wir helfen" waren bisher zu vernehmen. Das wollten wir auch gern
wissen und erfuhren von Herrn Struck, dass noch Bettwäsche und
gut erhaltene Fernsehgeräte gebraucht werden könnten (wer
das eine oder andere spenden möchte, möge bitte Kontakt aufnehmen).
Die
größte Hilfe wäre allerdings die nachbarschaftliche
Akzeptanz. Im Augenblick wird an den Gemeinschaftsräume mit Küche
gearbeitet, wenn sie fertig sind, sollen interessierte Nachbarn und
Freunde eingeladen werden zu einer Kennlern- und Informationsveranstaltung
am "runden Tisch", sie findet statt am 27. November ab 18.30
Uhr,
die Adresse lautet:
Wagnerstraße 13 (U-Bahnhof Hamburger Straße).
Wer Fragen hat, kann direkt Kontakt zu dem Projekt aufnehmen unter der
Telefonnummer 20 97 20 04 (auch Fax), Herr Michael Struck wird Ihnen
gern antworten.

Ein
paar Stichworte aus dem Konzept des Projektes "Neues Wohnen":
- Ziel: niedrigschwellige Notunterbringung obdachloser Menschen mit
der Zielsetzung, dass diese alsbald wieder eigenen, festen Wohnraum
erhalten. Die "Neue Wohnung GmbH" ist bei Suche und Einrichtung
behilflich, vor allem auch bei der Wiederherstellung von Kontakten
zu Angehörigen.
- Das Projekt arbeitet eng mit sozialen Kontaktstellen für Wohnungslose
zusammen, bietet bei Bedarf Betreuung und Beratung. BTM-Drogenkranke
können nicht aufgenommen/ versorgt werden.
- Das Projekt umfasst 18 Plätze für Bewohner, je eine Vollzeitstelle
für die Leitung und den technischen Bereich, eine Reinigungskraft
und studentische Hilfskräfte als Nachtwachen.
- Alle Mitbewohner haben einen eigenen Wohnraum. Frauen werden bevorzugt
in Paargemeinschaften aufgenommen. Es gilt das Soforthilfeprinzip.
- Es ist Ziel des Projekts, gute nachbarschaftliche Kontakte aufzubauen
und auch für in Not geratene Personen aus der Umgebung beratend
tätig zu sein.
Die
BaSta-Redaktion wünscht dem "Projekt Containerdorf" viel
Erfolg!!! ed

Von
Wohnungsverlust bedroht?
Wir leben in einer Zeit, in der lange Arbeitslosigkeit, steigende Kosten
und Schulden und die Gefahr von Zwangsräumungen keine Seltenheit
mehr sind, manche befinden sich in scheinbar ausweglosen Situationen,
aus denen sie allein nicht herausfinden.
Es muss nicht bis zur Katastrophe gewartet werden, hier folgen Kontaktadressen,
die für Beratung und Hilfe im Raum Barmbek zuständig sind:
Bezirksstelle
zur Wohnungssicherung
Flachsland 23, 22083 Hamburg
Tel: 42 832 - 2508 / - 2352, Fax: - 3622, Termine nach Vereinbarung,
keine Wartezeiten, kostenlose Beratung und Hilfe bei drohendem Verlust
des Obdachs.
Beratungsstelle für alleinstehende Wohnungslose
Poppenhusenstr.1, 22305 Hamburg
Tel: 284 10 70, Fax: 284 10 720, 9 - 13Uhr
In
Hamburg leben zur Zeit ca. 3000 obdachlose Menschen in Notunterbringung,
eine ähnlich hohe Zahl wird als Dunkelziffer geschätzt. Viele
von Ihnen möchten an der Situation etwas ändern, denn ohne
festen Wohnsitz gibt es auch keine Arbeit und keine Zukunft.
Nach langer Zeit "auf Platte" muss Wohnen erst wieder gelernt
werden, Übergangslösungen ermöglichen ein langsames Heranführen.
Das
Ziel, feste Wohnungen zu finden, wird erschwert durch den Mangel an
preiswertem Wohnraum und die Ablehnung vieler Vermieter (inzwischen
auch der städtischen), ehemalige Obdachlose als Mieter zu akzeptieren.
Kellalian: Camping
Nun ist ja leider die tolle Zeit des Campings vorbei. Jetzt wird es
erst mal kalt.
Wer erinnert sich nicht gern an die Grillgerüche überall.
Da legten die Herren der Schöpfung selbst mal Hand an. Gut erprobt
wurde das Bier zum "ablöschen", überall hingeschüttet,
in den Magen, auf's Fleisch & auch über die Kleidung oder den
sorgsam vorbereiteten Salat. Während für den Salat oder Kleiderbeguss
schon mal ein paar Bier mehr vorher, zum leiblichen Wohl, in Richtung
"Astrahafen" geflossen sind.
"´n Mann ohne Bauch ist ein Krüppel" wird dann
beifallheischend in die gemütliche Runde gegröhlt. Damit ist
spätestens der Startschuss gegeben für wachsende Stimmung.
Gern wird auch "einer dabei" genommen. Mit Rücksicht
auf den Campingtisch werden die Feiglingsfläschchen "geklackert".
Das macht man so, ist ein guter Ausgleich zu dem blechernen Geräusch
der Hansapilsdosen.
Wenn
die Themen durch sind, wie z.B. "Die heutige Musik ist doch immer
das Gleiche, die haben doch gar nichts Neues mehr", wird von den
Damen auch gern ´n Likörchen mehr getrunken. Durch allmählich
gesteigerte Gleichgewichtsverluste kann dann auch mal ´ne weiße
Hose zur Bundeswehrtarnhose werden, was im Dunkeln beim Nachhausegehen
nicht mal dem Männe auffällt, der noch einen zärtlichen
Klapps drauf gibt mit der Bemerkung: "So mein Hasipupp, dann wollen
wir mal".
Das ist die häufigere Version. Es kann aber auch schon mal der
Verlust der Muttersprache einsetzen, nicht ohne sich die vorher zu sich
genommenen Sachen noch mal "durch den Kopf gehen zu lassen".
Dieses Privileg ist aber prozentual eher dem weißbesockten Adilettenträger
vorbehalten. "Wenn ich frei habe, laufe ich so rum wie ich das
will, so bequem wie möglich" ist die knuddelige Aussage dafür
von ca. 60% einheitlich aussehenden Sportkennern.
Zu Zeiten, als noch "das Bubbele" oder "die Steffi"
im TV liefen, schien die Sonne oft chancenlos auf die "Camping-Fort-Knoxe".
Denn in nicht wenigen Wohnwagen wurde das Klock-Klock des Tennisballs
nur durch Doppel-Handklatschen auf die ausgebeulten Joe-King-Hosenoberschenkel
abgerundet. "Der war noch drin!" Und mit weiterer Vorfreude
wurden die kleinen Stoffknäuelchen der arg strapazierten Sporthose
mit den weißgelblichen Streifen noch kleiner bis ab gerieben.
Bei
den Fußballkennern ein ähnliches Prozedere. Das Radio hat
bei so was immer noch großen Stellenwert. Das Bier schmeckt in
der Sonne einfach besser. In der Halbzeit geht's dann schon mal ein
wenig hektisch auf's Gemeinschaftsclo. Den Schlüssel mit dem großen
Gegenstand dran (zum nicht verlieren) schon bereitgelegt, geht es dann
schnell über Rasen und Sandweg. "Hassu die Chance gesehen?"
wird während des stehenden Geschäftes der Nachbar gefragt.
"Den hätte er aber machen müssen!" "Auf deinen
Sonnenbrand mussu aber mal was raufschmieren" kann es dann noch
heißen, und ab zur nächsten Halbzeit.
Manchmal
ist es Spätnachmittags aber auch sehr ruhig. Beinahe so ruhig wie
in einer Westerngeisterstadt, wo die Rose von Jericho vertrocknet von
rechts nach links über die Strasse rollt. Diese Ruhe wird nur mal
durchbrochen von dem Tschhhhhhh-Tschhhhh-Geräusch, das entsteht,
wenn ein unbekanntes Wesen den Weg langgeht und die Gardinen ruckartig
neugierig zurück und wieder vorgeschoben werden. "Wer ist
das denn? Kennst Du die beiden?" "Nö, wo gehören
die denn zu?", "Die sind doch nicht etwa...?" "Meinst
Du?"
Mit
allem Für & Wider liebe ich Camping, die Leute und die Gepflogenheiten
von Euch Erd-lingen. Ich freue mich schon auf den nächsten, hoffentlich
genauso schönen Sommer und schmunzle jetzt schon, wenn es bei den
Nachbarn, bei mir oder auf irgendwelchen Campingplätzen nach Gegrilltem
riecht.
Euer Kellalian
Nachrichten
aus dem Kulturhaus Dehnhaide
Eine "kleine Hexe"
für die Bücherhalle Dehnhaide
Am 24.10.03 übergab der Kindergarten Baruhle eine lebensgroße
Strohpuppe namens Irma, zünftig in einer Schubkarre transportiert,
an die Bücherhalle Dehnhaide.
Nach dem Besuch einer Kindergartengruppe in der Bücherhalle im
Frühjahr und dem gemeinsamen Betrachten des Bilderbuchkinos "Irma
hat so große Füße" von Ingrid und Dieter Schubert
waren die Kinder so begeistert von der kleinen Hexe, dass sie diese
mit viel Spaß und Kreativität nachgebastelt haben.
Das Bücherhallenteam freut sich sehr über dieses ungewöhnliche
und attraktive Geschenk.
Irma hat jetzt einen Ehrenplatz in einem der Bücherhallenfenster
und begrüßt die Dehnhaider/innen schon von weitem!

Neuer
Platz
Im August fand eine Einweihung statt: direkt vor der Bücherhalle
am Haus Dehnhaide konnte mit Hilfe des Quartiersbeirats und des Verfügungsfonds
ein Platz gestaltet werden, der im Sommer zum Aufenthalt einlädt.
Die SAGA hat eine Bank spendiert, eine zweite soll folgen. Bereits in
diesem Herbst haben Kinder und Erwachsene an sonnigen Tagen die Gelegenheit
zum Verweilen, Lesen und Klönen gern wahrgenommen!
Rentner
helfen Rentnern
Schon seit 1996 haben sich hilfsbereite Handwerker - auch schon im Ruhestand
- zur Verfügung gestellt, alten Menschen bei kleinere Reparaturen
im Haushalt zu helfen.
Es
ist leider im Alter oder auch bei evtl. Behinderungen der Fall, dass
man sich sogar beim Auswechseln einer Glühbirne nicht selbst helfen
kann. Oder wenn ein Tisch- oder Stuhlbein wackelt, auch wenn eine Schublade
klemmt usw., braucht man Hilfe.
Dafür sind wir da: unser Handwerkerdienst bezieht sich nicht nur
auf das Gebiet Dulsberg, sondern auch auf die entferntere Umgebung.
Viele
Rentner kennen uns schon von unserem vorherigen Sitz am Straßburger
Platz und nehmen unseren Dienst bei Bedarf immer wieder in Anspruch.
Seit drei Jahren befinden wir uns nun in der Altentagesstätte Dulsberg-Süd
12 (nahe der Nord-Schleswiger Straße).
Telefonisch
sind wir immer Mittwochs von 10-12 Uhr unter der Nummer 65 05 46 77
zu erreichen. Außerhalb der Sprechzeit läuft ein Anrufbeantworter.
Lassen Sie sich dadurch nicht irreführen. Nennen Sie bitte deutlich
Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, ich, Frau Brinkmeyer, rufe dann
zurück und frage Sie nach Ihren Wünschen. Die Hilfe der Handwerker
ist kostenlos, es muss nur eine Tageskarte des HVV erstattet werden
(ca. 5 Euro). Unterstützt werden wir von der Behörde für
Bildung und Sport.
Unser
Herr Harms, Begleiter des Seniorenbüros Dulsberg, betreut neben
dem Handwerkerdienst ein Erzählcafé, zu dem Damen und Herren
sich jeden zweiten Mittwoch von 10 -12 Uhr Treffen. Es werden Themen
aller Art aus der heutigen Zeit und auch Erlebnisse aus früheren
Zeiten behandelt. Mit ihm zusammen organisieren wir auch kleinere Ausflüge
sowie Besichtigungen interessanter Objekte.
Es
ist ein lockerer Treff bei einer Tasse Kaffee oder Tee und leckeren
Keksen, bei dem auch viel gelacht wird und das allen Beteiligten viel
Spaß bringt.
Eine
Dame aus dem Erzählcafé, Frau Barkmann, organisiert 14-tägig
einen Spielenachmittag, der gerne wahrgenommen wird.
Schauen
Sie doch bei unseren Aktivitäten gerne mal unverbindlich herein.
Vielleicht wird Ihr Interesse, mitzumachen, auch geweckt. Wir würden
uns freuen.
Ihre
Frau Brinkmeyer
Geschichtswerkstatt
Barmbek
Zwischenmeldung
Mit der Streichung der Mittel für die Hamburger Geschichtswerkstätten
(BaSta berichtete in der letzten Ausgabe darüber), hat für
die betroffenen Vereine der Überlebenskampf begonnen. Seit fünf
Monaten gibt es Gespräche, Verhandlungen, Aktionen, Sympathiekundgebungen,
doch ein echtes Ergebnis liegt noch nicht vor.
Über
1000 Freunde und Interessierte haben auf den Aufruf der Geschichtswerkstatt
Barmbek reagiert und mit ihren Unterschriften gegen die Schließung
der Einrichtung protestiert. Diese wurden Anfang Oktober dem Bürgermeister
Ole von Beust zugesandt, der leider bisher keine Zeit gefunden hat,
darauf auch nur zu reagieren.
Die
Kulturbehörde ließ verlauten, dass möglicherweise statt
der bisherigen knapp 500.000 Euro für alle 14 Geschichtswerkstätten
133.000 Euro erübrigt werden könnten, um zunächst mal
die angemieteten Räume zu erhalten. Das reicht gerade, um zu "überwintern".
Die
umfangreiche Arbeit der Werkstätten wie das Sammeln, Dokumentieren
und Archivieren von Unterlagen, Erstellen von Informationsmaterial und
Geschichtstafeln im Stadtteil, Durchführung von Geschichtsrundgängen,
Einhalten regelmäßiger Öffnungszeiten für Besucher
und Besucherinnen (neben Stadtteilbewohner/innen z.B. immer wieder ganze
Schulklassen, Studenten, Zeitungsredakteure, Historiker, Kommunalpolitiker)
lässt sich allein mit ehrenamtlichen Kräften nicht kontinuierlich
fortsetzen.
Für
die Geschichtswerkstatt Barmbek waren drei feste 15-Std.-Stellen (neben
den ehrenamtlich geleisteten Hilfen) bisher schon sehr knapp bemessen,
um den laufenden Betrieb aufrecht erhalten zu können.
Die Kulturbehörde möchte die Zuständigkeit an die Bezirke
abgeben, die wiederum nur dann eine Chance sehen, wenn die bezirklichen
Etats aufgestockt werden.
Der Bezirk Nord hätte dann 5 Geschichtswerkstätten zu versorgen
(Barmbek, Fuhlsbüttel, Eppendorf, Dulsberg und Jarrestadt).
Ein
positives Signal geht von der FDP aus, deren ehemaliger Kultursenator
von Münch seinerzeit die Bedeutung dieser Arbeit erkannt und sich
für die Förderung der Geschichtswerkstätten stark gemacht
hatte. Abgeordnete der Partei wollen sich dafür einsetzen, dass
der bisherige Etat zu mindestens 80% wieder bereitgestellt wird.
Eine Entscheidung wird voraussichtlich auf der Bürgerschaftssitzung
im Dezember fallen, deren Ausgang noch ungewiss ist.
Unterstützung
aus den Stadtteilen ist weiter wichtig, jeder Euro kann für unsere
Barmbeker Geschichtswerkstatt zum Überleben beitragen und ein großer
Kreis von Mitgliedern im Trägerverein könnte die Last auf
vielen Schultern tragen.
Wer
wenig hat, kann schon mit 25 Euro im Jahr dabei sein, der normale Beitrag
beträgt 50 Euro und wer mit einer einmaligen Spende unterstützen
möchte, kann diese auf das Konto 1209 - 120516 der Hamburger Sparkasse,
Blz. 200 505 50 einzahlen - der Dank ist Ihnen gewiss. ed
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