| Vorwort
Lieber
Leserinnen und Leser,
wie geht es weiter mit der BaSta???
Dieses wird nach mehr als 4 Jahren die vorletzte gedruckte Ausgabe in
bisheriger Aufmachung sein, denn zum Jahresende stehen einige Veränderungen
an.
Das Quartiersmanagement
läuft Ende 2006 aus und damit möglicherweise auch die Finanzierung
der Kosten für den Zeitungsdruck.
Die Informationen des Quartiersbüros Dehnhaide (bisherige Mittelseiten)
werden nach dessen Schließung entfallen, Beiträge der IG
Barmbek Süd sind in Frage gestellt und unser bisher aktivstes Redaktionsmitglied,
das die Gestaltung der meisten Druckvorlagen übernommen hat für
Bewohner- und Kinderseiten, Vorstellungen sozialer und kultureller Einrichtungen,
Kurzmeldungen, Veranstaltungen, Interviews, eigene Texte etc., wird
aus zeitlichen Gründen das bisherige Engagement drastisch reduzieren
müssen.
Unsere
kleine Redaktion sucht dringend Zuwachs für die Stadtteilzeitung
zum Mitmachen, die ein reines Freizeitprojekt ist.
In welcher Form es möglich sein wird, die BaSta auch im nächsten
Jahr am Leben zu erhalten, ist uns zur Zeit nicht klar. Vielleicht haben
Sie Ideen oder sogar Interesse an aktiver Mitarbeit???
Gesucht
werden Freiwillige, die Spaß am Schreiben und/oder Fotografieren
haben und daran, Texte und Bilder am PC zu bearbeiten. Und Leute, die
gern auf Menschen zugehen und Interviews machen oder Aufträge für
Inserate einholen mögen, damit die BaSta sich künftig selbst
tragen kann. Eine gute Möglichkeit, Kontakte im Stadtteil herzustellen!
Das Medienbüro
Barmbek / LogIn in der Vogelweide ist Standort unserer Zeitung, wer
näheres wissen möchte, kann sich beraten lassen. Hier können
nach Absprache auch die Computer und Programme genutzt werden zur Erstellung
von Druckvorlagen (PageMaker) und Bearbeitung von Bildern (PhotoShop)
- es lassen sich Kenntnisse erwerben, die vielleicht auch für andere
Zwecke zu gebrauchen sind.
Auf Redaktionssitzungen können die Themen der nächsten Ausgaben
besprochen und in kooperativer Zusammenarbeit eine neue BaSta gemeinschaftslich
erstellt werden.
Vielleicht schauen Sie einfach mal zum Kennenlernen bei einer Tasse
Kaffee herein?
Am besten vorher anmelden, wir freuen uns auf Sie, Ihr BaSta-Redaktionsteam
Kurzmeldungen
für Barmbek
Hamburg
verkauft seine Pflegeheime
Der Senat hat dem Verkauf der zwölf städtischen Pflegeheime
von pflegen & wohnen zugestimmt. Die Berliner Vitanas Gruppe und
die Hamburger Franke Gruppe, die sich zur Vitanas Hamburg GmbH zusammengeschlossen
haben, werden Eigentümer ab Januar 2007 und zahlen für den
p&w-Pflegebereich 65 Millionen Euro.
Man will kräftig in die Modernisierung der Pflegeheime investieren,
fünf neue Pflegezentren sollen an den jetzigen Standorten entstehen:
die Pflegeheime Oberaltenallee, Alsterberg, Farmsen, Heimfeld und Holstenhof
sollen ganz oder überwiegend neu gebaut, der Standort Oberaltenallee
als erstes in den nächsten drei Jahren fertiggestellt werden.
Die Einrichtungen
"müssen sichtbar und präsent im Stadtbild sein. Am besten
mit Fahnen vor der Tür und einem repräsentativen Eingang -
mit Hotels vergleichbar", sagte einer der neuen Besitzer.
Die Kehrseite ist, dass die Neubaukosten auch zu Lasten der Bewohner
gehen und die Pflegekostensätze steigen werden.
Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram freut sich über den Abschluss
und rechnet mit einem "erheblich verbesserten Angebot der Pflege.
Darüber hinaus gibt es Kontinuität in der Betreuung".
Leider hat es schon in den vergangenen Jahren Klagen gegeben über
stark reduziertes und überlastetes Personal bei pflegen&wohnen.
Die neuen
Eigentümer haben zugesichert, die rund 2800 Pflegeplätze zu
erhalten; für die 1600 Mitarbeiter gibt es eine vorläufige
Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2009.
Die Stadt bleibt auf Altlasten in Höhe von 210 Millionen Euro sitzen,
hauptsächlich Pensionszahlungen.
Kritiker halten den Verkauf für überzogen und hätten
die Einrichtungen lieber einem freigemeinnützigen Träger gegeben.
Die Dienstleistungs-Gewerkschaft Ver.di, die gegen den Verkauf ist,
forderte die Vitanas Hamburg GmbH auf, die Arbeitsbedingungen durch
einen Tarifvertrag zu sichern.

Die
Geschichte der alten Dame
Leser/innen des Hamburger Abendblatts haben in den vergangenen Wochen
Anteil genommen an dem Schicksal der alten Dame aus Kummerfeld, die
offensichtlich von bestellten Betreuern nicht wirklich zu ihrem Besten
betreut wurde und gegen ihren Willen ein Haus verkaufen musste.
Die Berichte haben viele Fragen aufgeworfen. Wenn sie damit rechnen,
eines Tages selbst auf solche Hilfen angewiesen zu sein, können
Sie vorbeugen; Sie können z.B. eine Vorsorgevollmacht ausstellen
und selbst eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens darin benennen.
In einer Betreuungsverfügung können auch Personen, zu denen
Sie kein Vertrauen haben, ausdrücklich ausgeschlossen werden. Sie
können Ihre Entscheidungen auch wieder ändern.
Sollten Sie bemerken, dass eine Betreuung gegen die Interessen des Betroffenen
stattfindet, ist es möglich, die Bestellung eines Kontrollbetreuers
anzuregen oder Kontakt zu einem Fachanwalt für Betreuungsrecht
aufzunehmen.
Für
weitere Fragen und Informationen stehen z.B. die Hamburger Betreuungvereine
zur Verfügung, für den Bezirk Nord wäre die zuständige
Adresse:
Betreuungsverein
Hamburg Nord
Barmbeker Straße 45, 22303 Hamburg
Telefon: 27 28 -77 bis -80, Fax: 280 71 59
Sprechzeiten: Mo + Mi 9 -12 Uhr, Do 14 - 18 Uhr
Homepage: www.bhn-ev.de
Die
Behörde für Familie und Soziales hat eine Broschüre mit
dem Titel Ich sorge vor! herausgegeben, die Sie ebenfalls
bei den Betreuungsvereinen erhalten oder direkt bestellen können
gegen einen frankierten A5-Umschlag als Büchersendung
bei der
Behörde für Soziales und Familie
- SI 3 Gz. -
Postfach 76 01 06, 22051 Hamburg

Familien
gesucht
Der Verein Pfiff sucht dringend Familien, die kurzfristig und zeitlich
begrenzt Pflegekinder aufnehmen.
Wichtig ist es, belastbar, geduldig und flexibel zu sein. Die Hauptbetreuungsperson
darf nicht berufstätig sein und die eigenen Kinder sind älter
als zwei Jahre. Infos gibt es telefonisch bei Pfiff, Holsteinischer
Kamp 62. Tel. 410 984 -60, Fax: -89,
Homepage: www.pfiff-hamburg.de

Film:
"Neger, Neger, Schornsteinfeger"
Das Buch von Hans-Jürgen Massaquoi hat nach Erscheinen viele Leser/innen
sehr bewegt.
In der Autobiografie berichtet er von seiner Kindheit und Jugend in
den 30er und 40er Jahren als farbiges Kind einer deutschen Mutter und
eines afrikanischen Vaters, aufgewachsen in der Barmbeker Stückenstraße.
Hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit
und häufigen Erfahrungen des Ausgegrenztwerdens in einem rassistischen
Gesellschaftssystem lernte er, die Welt und sein Anderssein differenzierter
wahrzunehmen.
Massaquoi, nach Kriegsende in die USA ausgewandert, fühlt sich
seiner Heimatstadt noch heute freundschaftlich verbunden und hält
sich regelmäßig in Hamburg auf. Wie Ralf Giordano, der mit
seinen "Bertinis" ebenfalls den Schauplatz Barmbek beschreibt,
leistet Massaquois mit seinem Buch auch einen Beitrag zum Verständnis
der Geschichte dieses Stadtteils.
Nach der Premiere im August in den Hamburger Kammerspielen soll der
ZDF-Zweiteiler mit Veronica Ferres in einer Hauptrolle am 1. und 2.
Oktober um 20.15 Uhr gesendet werden und wurde schon als "eines
der Programm-Highlights des Jahres" bezeichnet.

Planetarium
im Stadtpark
Es scheint, als habe sich der Senat von Umzugsplänen verabschiedet.
Ein vom Bezirk Nord in Auftrag gegebenes Gutachten hat außerdem
ermittelt, dass ein Ausbau des Planetariums am bisherigen Standort im
Stadtpark leicht möglich und nicht so teuer sei, wie bislang angenommen.
Der Senat hatte ursprünglich vor, das Planetarium in die Hafencity
zu verlagern und in ein dort geplantes Science-Center zu integrieren,
um dessen Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Heftige Proteste aus dem
Bezirk Nord und vermutlich unabsehbar hohe Umzugs- und Neubaukosten
mögen zu einem Umdenken beigetragen haben.

Handy-Kurse
für ältere Menschen
bietet das DRK an (Steilshooper Straße 2). Dabei geht es um den
Einsatz im Alltag sowie in Notfallsituationen, aber auch um die Unterschiede
zwischen einem Vertrags- und einem Kartenhandy.
Auskünfte unter Telefon: 29 80 39 50.

Das Projekt "GeMit-Generationen"
Das Bundesmodellprojekt "GeMit-Generationen miteinander im Freiwilligendienst"
sucht Mitstreiter/innen. Es werden noch jüngere und ältere
Freiwillige gesucht, die in sogenannten "Tandems" miteinander
soziale Dienste leisten, wurde von der Diakonie mitgeteilt. Im September
und Oktober sollen neue Teams gebildet werden. Das Modellprojekt wird
gemeinsam mit dem Hamburger Seniorenbüro durchgeführt.
Das Projekt könnte interessant sein für Schulabgänger,
die eine berufliche Orientierung suchen und für Ruheständler,
die aktiv sein und Kenntnisse an jüngere Menschen weitergeben möchten.
Zur Zeit sind 14 Freiwillige in sieben "Tandems" in Hamburg
aktiv. Sie arbeiten in Kitas, Jugend- und Behinderteneinrichtungen sowie
in Schulen.
Weitere Informationen sind zu erhalten unter der Hamburger Telefonnummer
30 620- 224
und auf der Homepage www.ge-mit-hh.de

Raser
vor den Schulen
6000 Raser hat die Polizei seit der Einschulung der Erstklässler
vor vier Wochen auf den Straßen vor Hamburgs Grundschulen geblitzt,
eine erschreckend hohe Zahl, die mit Geldbußen, vor allem aber
mit aufklärenden Gesprächen verringert werden soll.
Oft
waren es Eltern der Schulkinder, die mit zu hohem Tempo ihre Kleinen
im Pkw zum Unterricht brachten, ein Phänomen, das auch von Anwohnern
der Grundschulen in Barmbek Süd beobachtet wird, obwohl teilweise
Tempo-30-Zonen eingerichtet sind.
Wie soll
die Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder gewährleistet
werden, wenn deren Mütter oder Väter diesem Anspruch zuwiderhandeln?
Durch ihr Verhalten werden wiederum Kinder gefährdet, Kinder anderer
Eltern - manchen scheint dies nicht klar zu sein.
Die Polizei möchte mit mehr Aufklärung versuchen, das Problem
in Zukunft einzudämmen, und bittet Schulen und Eltern um Mitarbeit.

Kostenlose
Mieterberatung
Der Mietervereins zu Hamburg von 1890 r.V. bietet Ratsuchende Mieterinnen
und Mieter seit dem 1. September 2006 für Informationen rund ums
Thema Wohnen und Mieten kostenlos eine neu eingerichtete Hotline an.
Er hat sich bereit erklärt, den bisher von der Behörde für
Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen des sog. Mietertelefons geleisteten
Service in ähnlicher Weise zu gesonderten Sprechzeiten auch für
Nichtmitglieder anzubieten.
Sprechzeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr,
Telefon: 87979 - 345.

Neuer
Name: Klinikum Eilbek
Die bayrischen Schön Kliniken haben am 1. August das bisherige
AK Eilbek vom Asklepios-Konzern übernommen. Rund 730 Mitarbeiter
begrüßten ihren neuen Direktor Christoph Mahnke, einen promovierten
Mediziner.
Das AK Eilbek heißt ab sofort Klinikum Eilbek und ist die elfte
Klinik des Unternehmens, dass nun ankündigt, diesen Standort zu
einem seiner "Flaggschiffe" auszubauen.
Mit dem Betriebsrat haben sich die neuen Betreiber darauf verständigt,
dass es in dem Krankenhaus (1000 Mitarbeiter) bis zum Jahr 2010 keine
betriebsbedingten Kündigungen geben wird.

Elim
Kunst- und Krammarkt - Handeln bei Kaffee und Kuchen.
Am Sonntag dem 8. Oktober veranstaltet die Christengemeinde Elim, Bostelreihe
7-9 (hinter dem EKZ), von 10.30 bis 15 Uhr vorerst zum letzten Mal einen
Kunst- und Krammarkt. Wer noch das eine oder andere 'gute Stück'
erstehen will, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Auch diesmal wird es wieder Kaffee und Kuchen geben.
Wann: Sonntag, 08.10.06, 10.30 -15 Uhr
Wo: Christengemeinde Elim Hamburg Bostelreihe 7-9 (Gemeindegelände)
22083 Hamburg, Internet: www.elim.info
ed
Neues von
den Familienhebammen
Seit über
acht Jahren arbeiten 2 Familienhebammen am Kinder - und Familienzentrum
Barmbek - Süd für schwangere Frauen, Mütter mit Babys
und Familien im Stadtteil.
Neben Hausbesuchen für Familien in besonderen Problemlagen bieten
wir derzeit Kurse in Babymassage, Rückbildungsgymnastik und Geburtsvorbereitung
an. Im benachbarten Projekt "Andere Umstände" gibt ein
offenes Gruppenangebot für Schwangere.
Darüber hinaus entwickelten die SozialpädagogInnen und die
Hebammen im Team gemeinsam Konzepte, die einen nahtlosen Anschluß
an die Hebammenbetreuung bieten und somit der Familie Freizeit -, Kurs
- und Beratungsangebote über den ersten Geburtstag des Kindes hinaus
eröffnen. Es sind Fitnesskurse für Mütter, selbstorganisierte
Babygruppen, der Frühstückstreff, ein Nähtreff mit Kinderbetreuung,
ein Väterbrunch und viele andere Treffpunkte für
Schwangere und junge Eltern entstanden, die erfreulicher Weise gern
und viel genutzt werden.
Von Anfang
an war ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit, die Öffentlichkeit,
vor allem aber die Behörden vom Wert der Unterstützung für
junge Familien zu überzeugen. Durch Zeitungsartikel, Mitarbeit
in Gremien und Vorträge wurde die
Idee einer Zusammenarbeit von Hebammen und Sozialpädagogen in Hamburg
an verschiedenen Stellen aufgenommen, so dass es derzeit sieben solcher
Kooperationsprojekte gibt. Ausgelöst durch den tragischen Tod der
kleinen Jessica im vergangenen Jahr hat die Stadt Hamburg als eine mehrerer
Maßnahmen zum Schutz von Kleinkindern und Babys 6 weitere Familienhebammenprojekte
installiert, die allerdings meist mit sehr wenig Wochenstunden ausgestattet
sind. Seit einigen Jahren arbeiten Familienhebammen bundesweit in einem
Netzwerk zusammen.
Ein wichtiges Thema war die Forderung nach einer Weiterbildung, da die
meisten Kolleginnen in dem neuen Arbeitsfeld ohne entsprechende Vorbereitung
sehr zu kämpfen hatten und die Gefahr des Burnout groß war.
In diesem Jahr ist es nun endlich soweit, in Hamburg startet die erste
einjährige Weiterbildung für Familienhebammen, ähnliche
Weiterbildungsangebote gibt es auch in Schleswig- Holstein und anderen
Bundesländern. Das Angebot wird im Kreisel e.V. stattfinden und
ein Jahr dauern.
Unter anderen wirken am Unterricht Hamburger Familienhebammen mit.
Wir, die Hebammen und das Team vom Kinder- und Familienzentrum Barmbek
- Süd freuen uns über diesen Erfolg!
Gabriele Biehl
Stadtteilverein
Barmbek-Süd e.V.
Es ist
soweit!
Nach 18 Monaten der Vorbereitung wurde der Stadtteilverein Barmbek-Süd
e.V. am 31.05.06 aus der Taufe gehoben. Die Eintragung ins Vereinsregister
wurde vom 1. Vorsitzenden, Pastor Ronald Einfeld, und dem 2. Vorsitzenden,
Peter Heim, beantragt und erfolgte am 05.07.06.
Die Vereinsadresse
lautet: Stadtteilverein Barmbek-Süd e.V.,
Wohldorfer Str. 30 b, 22081 Hamburg (Kirchenbüro), Telefon: 29
76 85.
Jede interessierte
Bürgerin und jeder interessierte Bürger, jeder Betrieb, jedes
Geschäftt, jede politische Partei oder jede öffentliche Einrichtung
kann Mitglied werden! Ab sofort!
Wie kam
es zur Gründung des Vereins?
Mit dem 31.12.2006 läuft die öffentliche Förderung des
STEP-Programms für den Stadtteil Dehnhaide aus. Damit endet auch
die Tätigkeit des von der öffentlichen Hand eingesetzten Quartiersmanagements
und des öffentlich gewählten Quartiersbeirates. Beide haben
sich intensiv und mit viel Engagement für den Stadtteil eingesetzt.
Es seien an dieser Stelle beispielhaft nur 4 erfolgreiche Projekte genannt:
der Quartiersplatz mit dem Wochenmarkt,
die Quartierszeitung BASTA,
der Einsatz, der zum Erhalt der Bücherhalle Dehnhaide beigetragen
hat,
sowie die Umgestaltung des Schulhofes der Adolph-Schönfelder-Schule.
Um diese
Arbeit auf der Grundlage von Bürgerengagement weiterführen
zu können, wird ab 2007 ein Stadtteilrat die Arbeit des Quartiersbeirates
übernehmen. Der Stadtteilverein unterstützt die Arbeit des
Stadtteilrates.
Die oben genannten Projekte skizzieren die Aufgaben, die sich der Stadtteilverein
zusammen mit dem Stadtteilrat auf die Fahnen geschrieben hat. Es sollen
im Stadtteil entwickelte, dem Wohle des Stadtteils dienende Projekte
gefördert
bzw. umgesetzt werden.
Wir möchten Einfluss nehmen auf die Weiterentwicklung des Quartiers
im Hinblick auf die Bebauung (z.B. Marschnerstraße), wir möchten
dazu beitragen, dass der Einzelhandel und das ansässige Gewerbe
im Stadtteil eine Existenzgrundlage behalten, wir möchten dabei
helfen, dass Menschen, die hier wohnen oder hierher
ziehen, sich wohlfühlen, integriert werden und sich mit dem Stadtteil
stärker identifizieren.
Der Stadtteil hat es verdient vorangebracht zu werden!
In diesem Sinn bitten wir um eine breite Beteiligung aller. Wir brauchen
engagierte "Hände" und "Köpfe", die sich
für unseren Stadtteil einsetzen wollen.
Es gibt viel zu tun, packen wir es an!
Ein Mitgliedsantragsformular kann unter oben genannter Adresse angefordert
werden.
Peter Heim
BARMBINI
- die Kinderseite
Herstellung von Kinderpralinen
In den Herbstferien soll es von Di. 17. bis Fr. 20. Oktober zweimal
täglich Leckereien im Museum der Arbeit geben, die von euch selbst
hergestellt werden können. Das 1½-stündige Programm
findet von 10-11.30 und von 11.30-13 Uhr statt, an den Gruppen sollen
jeweils 12 Kinder teilnehmen. Die Kosten betragen je 2,- Euro incl.
Material.
Noch viel leckerer als süße, zart schmelzende Schokolade
schmeckt das Konfekt aus Früchten, Nüssen und Flakes, das
man selbst mit geschmolzener Schokolade überzieht! Nach dem Zusammenstellen
kleiner Köstlichkeiten verfolgen die Teilnehmer/innen den Weg des
Kakaos von seiner ursprünglichen Heimat Südamerika aus bis
nach Europa. Dabei spielt Hamburg als Handelszentrum eine wichtige Rolle.
Die selbst gemachten Pralinen dürfen zum Schluss natürlich
genüsslich vernascht werden.
Wegen
der begrenzten Plätze bitte rechtzeitig anmelden beim Museumsdienst
Hamburg,
Tel.: 42 81 31 - 0, Fax: 4 28 24-3 24

Der
Basteltip: Filztierchen selbst gemacht
Heute basteln wir mit buntem Filz! Vielleicht habt ihr noch Reste zu
Hause, sonst gibt es diese Stoffe in verschiedenen Farben auch in Kaufhäusern
oder Bastelläden.
Außerdem benötigen wir: Papier, eine Schere, eine Nadel mit
großer Öse, dicke Stickfäden und Stecknadeln. Als Füllmaterial
lassen sich getrocknete Erbsen, Reis, kleine Styroporkugeln oder Watte
verwenden.
Zuerst stellen wir aus Papier ein Schnittmuster her, hier zeige ich
euch verschiedene Beispiele:

Die
Figuren werden auf das Papier gezeichnet und ausgeschnitten. Die Größe
könnt ihr wählen, meine Tiere sind ca. 15 cm hoch bzw. breit
(Fisch und Ente). Anschließend steckt ihr das Schnittmuster mit
Stecknadeln auf zwei übereinander liegende Filzstücke und
schneidet mit einer Schere die Umrisse nach. Für einen Vogel braucht
ihr auch ein Paar Flügel. Die Augen bestehen aus zwei kleinen hellen
Filzkreisen, die mit einem schwarzen Stift Pupillen aufgemalt bekommen.
Schnabel und Füße des Vogels sind ebenfalls aus Filz. Sie
werden wie die Augen ausgeschnitten und entweder mit einem Stoffkleber
aufgebracht oder mit sehr dünnem Faden und ganz kleinen Stichen
festgenäht: bei Katze, Vogel und Hase nur auf der Vorderseite,
bei Fisch und Ente auf Vorder- und Rückseite.
|
|
Nun
werden beide Seiten des künftigen Filztierchens mit größerer
Nadel und farbigem, dickerem Faden von außen zusammengenäht.
Die Stiche sind anschließend zu sehen und sollten schön
gleichmäßige Längen und Abstände haben, links
zwei Beispiele. |
Aus den
Schlaufen des linken Stiches ergibt sich ein schöner Rand. Für
Anfänger/innen ist der andere Stich leichter zu nähen. Der
Vogel ist etwas schwieriger, weil die kleinen Flügel auf jeder
Seite zwischen Vorder- und Rückseite gelegt und mit dem Umrandungsstich
gleichzeitig festgenäht werden müssen - vielleicht kann euch
dabei jemand helfen.
Ihr lasst an einer Stelle eine Öffnung von ca. 3 cm übrig
und befestigt den Faden. Durch die Öffnung wird das Füllmaterial
in die Figur gegeben: mit einem dünnen Stift lässt sich Watte
in die fernen Ecken schieben, die anderen Materialien verteilen sich
von selbst ganz gut. Ist die Menge ausreichend, braucht ihr nur die
Öffnung mit dem Faden endgültig schließen - fertig ist
das Filztier! Viel Spaß und Freude daran wünscht euch die
kleine Bastelhexe!
Naturforscherin
Mit den Jahren entwickelte sich Clara zunehmend zu einer Naturforscherin.
Mehr noch als die Flora interessierte sie die Fauna. Und ganz nach dem
Motto: kleine Menschen, kleine Tiere, entzückte sie insbesondere
alles, was am Boden kraucht und krabbelt. Oder auch herumliegt.
Eine Amsel
war Opfer des großstädtischen Verkehrs geworden, und als
Clara und ich eine Straße überqueren wollten, mussten wir
dem blutverschmierten Kadaver ausweichen. Von wegen ausweichen! Sofort
hockte sich meine Tochter weniger trauernd als neugierig zu dem toten
Vogel: "Was ist das da?", fragte sie sachlich, deutete auf
den offenen Brustkorb und bohrte ihren Finger fast in die dünnen
Amsel-Rippchen. Bevor sie auf die Idee kam, den Leichnam zur gründlichen
Obduktion mitnehmen zu wollen, gab ich lieber knappe Erklärungen
und zog sie auf die andere Straßenseite.
Auch mit
einer Kellerassel, die sich auf unseren Balkon verirrt hatte, freundete
sich Clara schnell an. Nach der Vergewisserung, dass dieses schwarz-glänzende
Krabbeltier nicht beißen, zwicken und stechen kann, strich sie
ihr liebevoll über den Rücken, bot ihr zunächst Grashalme,
dann Kekse an. Schließlich lud sie den neuen Gefährten in
ihr Zimmer ein: "Hier ist es doch wärmer und bequemer für
Assi als draußen im Regen." Gerade noch fiel mir das Argument
ein, dass "Assi" dann ja ihre Familie vermissen würde.
Das leuchtete meiner menschlichen Tierfreundin ein, sie entließ
sie schweren Herzens ins Natur-Nirvana.
Nun aber
war sie sensibilisiert. Und sie hatte mich oft genug schimpfen hören,
wenn sich wieder Schnecken meiner Blumen bemächtigt und aus den
Blättern Schweizer Käse gemacht hatten. Bald kam sie freudestrahlend
mit einer kleinen Tupperdose auf mich zu und schüttelte sie, dass
es nur so klapperte: "Ich habe deine Blume gerettet! Meinst Du,
dass Schnecken mit Haus auch Löwenzahn mögen? Sie ließ
es mit ihrer Hausschnecke auf einen Versuch ankommen. Am nächsten
Morgen war sie erstickt, das welke Blatt unberührt.
So unprofessionell
konnte es nicht weitergehen. Also schenkte ich Clarinchen einen extra
für Insekten und Co. vorgesehenen transparenten Aufbewahrungsbehälter
mit Luftlöchern, integriertem Zentimetermaß und Lupe.
Toll, was sich der Erfinder da ausgedacht hatte: Man konnte das Objekt
jederzeit beobachten, vergrößern und vermessen - gefahrlos
für Mensch und Tier. Die Gefährdung bestand allerdings in
Clara, die nun stundenlang und von mir unbeobachtet alle möglichen
Studienobjekte einfing und untersuchte.
Nach einigen
Tagen entdeckte ich auf meinem Zimmergrün einen auffälligen
Lausbefall. Dass sich die gemeine Blattlaus schon mal an meinem Ficus
vergreift, war zwar kein neues Problem, aber in dieser Invasionsstärke?
Mir schwante nichts Gutes. "Meine Läuse haben Kinder gekriegt!",
schrie Clara da auch schon begeistert. Zu ihren Gunsten unterstellte
ich einen Labor-Unfall. Wo wären nicht schon mal Versuchstiere
entlaufen?
Gut, dass
meine Tochter bald alt genug ist für echte Haustiere. Meerschweinchen
sind irgendwie übersichtlicher, streichelfähiger und - knabbern
höchstens Löwenzahn.
Claudia Falk

Eintritt frei
Seit
dem 1. September 2005 haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien
Eintritt in allen Hamburger Museumsstiftungen - dazu gehören:
Hamburger Kunsthalle
Museum der Arbeit
Museum für Kunst und Gewerbe
Museum für Hamburgische Geschichte
Helms Museum (Harburg)
Altonaer Museum/Jenisch-Haus
Museum für Völkerkunde
Haus der Photographie, Deichtorhallen
Das Hamburger Puppentheater
Die Sommerpause
ist vorüber, am 10. September war Spielbeginn
Während der Spielzeit von September bis April präsentiert
jede Woche eine andere Bühne vielfältige Darstellungsarten
mit Handpuppen, Marionetten, Tischfiguren, Stabfiguenr, Marotten, Schatten
und Schemen. Das traditionelle Puppenspiel findet genauso seinen Platz
wie Bühnen, die nach neuen Ausdrucksformen im Figurentheater suchen.
Vorstellungen
für Kinder und Familien finden sonntags um 11.00 und 15.00Uhr statt.
Für Schul- und Kindergartengruppen werden Mittwochs um 10 Uhr,
nach Absprache auch um 11.30 Aufführungen angeboten.
Die Eintrittspreise betragen für Kinder 4 Euro, für Erwachsene
5 Euro (ermäßigt 4,-).
Neben den
Vorstellungen für Kinder gibt es in Abständen auch Abendvorstellungen
für Jugendliche und Erwachsene, um ihnen den Zugang zum Figurenspiel
zu ermöglichen.
Die Arbeitsgemeinschaft
für das Puppenspiel e.V. (gegründet1942) fördert alle
Formen des Figurentheaters. Sie möchte diese Kunst einem breiten
Publikum im Raum Hamburg - Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - zugänglich
machen, u.a. durch Lehrgänge für Einzelpersonen oder Gruppen
zur Gestaltung von Figuren und das Spiel mit ihnen. Sie können
den Verein auch durch Mitgliedschaft unterstützen.
Seit 1951
werden in regelmäßigen Gastspielreihen öffentliche Vorstellungen
von Puppen- und Figurentheatern in Hamburg geboten. Die Bühnen
kommen aus der gesamten Bundesrepublik in das
HAMBURGER
PUPPENTHEATER
Haus Flachsland
Bramfelder Str. 9
2305 Hamburg
Weitere
Informationen auf der Homepage
http://www.hamburgerpuppentheater.de
50 Jahre Theater
an der Marschnerstraße - 1956 bis 2006
Bei
buntem Programm auf zwei Bühnen, mit Theater und Musik, Kinderschminken,
Blick hinter die Kulissen, Lichtshow, Theaterquiz, Fotoausstellung,
Tickets zu Sonderpreisen, Glücksrad, Lesungen, Café, uvm.
bei freiem Eintritt feierte das Theater an der Marschnerstraße
am Sonntag, d.17.September 2006, sein 50-jähriges Bühnenjubiläum.
Die Geschichte
des Theater an der Marschnerstraße beginnt im Jahr 1956. Ein phantasievoller
und engagierter Bühnenbildner des damaligen Jungen Theaters und
ein Architekt brachten dieTheaterbaupläne auf den Weg, die von
Bürgerschaft und Senat bewilligt wurden. Ein Antrag zum Bau eines
Theatersaals war bereits zwei Jahre vorher durch die Kulturelle Vereinigung
Volksheim e.V. eingebracht worden.
Bereits im Dezember 1956 wurde der neue Theatersaal in der Marschnerstraße
eingeweiht.
Zahlreiche Theaterstücke wurden in den folgenden Jahren erfolgreich
aufgeführt. Das Junge Theater zog schließlich in ein größeres
Haus an die Mundsburg, wurde zum heutigen Ernst-Deutsch-Theater. Auch
das Theater an der Marschnerstraße blieb erfolgreich.
Zu Beginn der 60er Jahre entstand eine Theaterszene, die sich zum "Mekka
des Amateurtheaters" entwickelte. Es gehört bis heute zu den
größten und renommiertesten Amateurtheatern in Hamburg.
Ein großer
und ein kleiner Saal sowie das Foyer wurden und werden für Veranstaltungen
verschiedenster Art genutzt.
Neben Theateraufführungen (von der Komödie bis zur Tragödie
alles, was die dramatische Literatur zu bieten hat,) gehören Dia-Abende,
Aufführungen von Puppen-theatern, Weihnachtsmärchen, Filmvorführungen,
Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Tanzdarbietungen, Chorauftritte
und Versammlungen zum Programmangebot des Theaters. Sogar eine Operette
stand schon einmal auf dem Programm. Gespielt wird in Hochdeutsch, Niederdeutsch
und Englisch.
Zahlreiche Theater-Vereine und Gruppen, Tanz-, Ballett- und Musikschulen
nutzten von Beginn an die Möglichkeit, das Theater an der Marschnerstraße
zu mieten und dort eigene Veranstaltungen durchzuführen.
Theater
an der Marschnerstraße
Kulturelle Vereinigung Volksheim e.V.
Marschnerstr. 42+46, 22081 Hamburg
Tel: 29 26 65, Fax: 29 82 05 42
Öffnungszeit: Mo, Di, Do 10-17, Fr 10-16 Uhr
Homepage: www.tadm.de
4. Aktionswoche
"Älter werden in Hamburg"
Auch
in diesem Jahr fand die Aktionswoche "Älter werden in Hamburg"
positive Resonanz.
Viele Senioren besuchten die über 340 Veranstaltungen, um sich
in ganz Hamburg über die Angebote des ASB und anderer Wohlfahrtsverbände,
Seniorenvereine, Kirchen u.a. zu informieren und aktiv zu beteiligen.
Drei Beispiele aus Barmbek Süd und Umgebung werden hier vorgestellt.
ASB
lud zur Hamburger Gassenhauer Tour ein!
Unter dem
Motto "100 Jahre gesungene Stadt-Geschichte" lud die ASB-Sozialstation
Barmbek-Süd in das Kulturhaus Dehnhaide zu einer Zeitreise quer
durch die Vergangenheit Hamburgs ein.
Großen Beifall erhielten die beiden Schauspielerinnen Sandra Cazzato
und Manuela Stange, als sie die über 40 Gäste in der Hamburger
Gassenhauer Tour mit Liedern wie z.B. "An de Eck steit 'n Jung
mit 'n Tüdelband" und "Dat du min Leewsten büst"
begeisterten.
Die Mitarbeiter
der ASB-Sozialstation sorgten zudem für eine reichlich gedeckte
Kaffeetafel, so dass sich die Gäste rundum wohl fühlten.
Forum Wohnen für Aktive ab 55
Wie 2005
organisierte das Stadtteilbüro Dulsberg wieder eine Großveranstaltung
anlässlich der Aktionswoche älter werden in Hamburg. Im vergangenen
Jahr war es eine Seniorenmesse, in der es sich um alle Themen rund um
betreutes Wohnen, Pflege, Freizeit, Sozialstationen, Computerkurse und
anderes drehte.
In diesem Jahr sollten mit dem Schwerpunkt Wohnen weitere Wohnideen
vorgestellt werden.
Für jene, die sich über Wohnmöglichkeiten in vorhandenen
sozialen Einrichtungen informieren wollte, stellten die Kösterstiftung,
das Pflegenheim Kiefhörn und das Hesse-Diederichsen-Heim ihre Einrichtungen
vor.
Für's
Älterwerden zu Hause gab es Informationen vom Beratungszentrum
für technische Hilfen und Wohnraumanpassung, dem Straßburger
Pflegedienst, Anbietern mobiler Hilfen, der ASB-Sozialstation und dem
Verein Alter+Pflege e.V..
Über
alternative Wohnformen auch für ältere Menschen berichteten
Vertreter von Stattbau Hamburg und dem Haus am Kanal (Wohngemeinschaft
für Demenzkranke).
Frauen wollen gemeinsam wohnen -
ARCHE NORA plant das 4. Projekt in der Saarlandstraße
Der Selbsthilfeverein
hat sich ebenfalls auf dem Wohnforum vorgestellt:
Wir
sind ein Verein von und für Frauen ab 40, 50, 60 und darüber,
die sich mit Fragen zum Leben und Wohnen als "Single" im Alter
befassen.
Wir
planen mit Genossenschaften Häuser, jeweils mit 10-13 Wohnungen
und Gemeinschaftsräumen, auch für Frauen mit kleinen Einkommen.
Wir
zeigen Möglichkeiten auf, wie der 3. Lebensabschnitt in Eigeninitiative
und gemeinsam mit anderen gestaltet werden kann.
Wir
wünschen uns Hausgemeinschaften, die nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit
nachbarschaftliche Hilfe leisten, gemeinsame Unternehmungen planen,
sich für soziale und kulturelle Angebote im Stadtteil interessieren
und sich aktiv einmischen.
Das Projekt
in der Saarlandstraße ist ganz am Anfang, wir rechnen frühestens
in zwei bis drei Jahren mit einem Baubeginn. Gesucht werden engagierte
Frauen, die unsere Ideen unterstützen und gemeinsam mit anderen
das Haus auf den Weg bringen wollen. Im Oktober sollen Informationsabende
für neue Interessierte stattfinden. Mehr Information erhalten Sie
auf der Homepage www.archenora.de
Dütt un
datt op Platt
Erbauliches von Helga
Kelling
Fröhjahr
2006
Mal
wär datt koold. Dicken Pulli an!
Mal wär datt hitt, door är de kotte Büx an!
Foodball üm de WM!
Door müss jed een henn!
De Straten leer. All hebbt jiepert.
Ok Vadders vorr denn Fernkieker!
Föör
jed een Sieg gev datt'n Fest!
Datt's datt beste dorbi west!
Frünn
in Düütschland. All enig in'n Sport!
An jed een Koar bummelte Swatt-Rot-Gold.
Keen twee Flatters an sien Wagen harr
wür woll de grötste Foodball-Narr!
Ick
heff mi freiht över datt Plesär.
Wenn se sick man jümmers -
in allens, so enig wärn!

Sommertied
2006
Och
watt is datt Lewen schöön,
wenn wi nich to Arbeit mööt!
Urlaub? Sünnschien jümmers.
Datt wär ok watt föör all de Kinners.
Pitsche patsch inne Badwann
oder an denn Ostseestrand?
Endli wärn wi ok mol an!
Allens speelt sick buten aff.
Op'n Balkon oder de Terass!
Mannslüüd kregen denn Grill in'n Gang
Modders sett denn Salat glieks an.
Ut de "linden Lüfte"
de bekannten Düfte!
Knoblauch, Wuss un Steak-Aroma!
Kantüffeln pellt uns Oma.
All
harrn bannig Döss!
De Brand wöör löscht
mit Woter!
Datt Beer kööm loter.
Son warmen Sommerabend! Herrlich!
Inne Puch güng datt noch lang nich'!
Wär jo ok veel to hitt!
Door möök sogor de "Sandmann" nich mit!

Nülich seet ick mit son poor Lüüd tosomen, de ok Azubis
utbild. Wär meschand, watt de vun de jungen Lüüt vertellt
hebbt!
Se hebbt een Barg Lücken inne Allgemeinbildung un'n Zinsreknung
un datt Utreknen von de Mehrwertsteuer kunnen se man ok nich! Door bruukt
wi uns nich wunnern, wenn de keen Utbildungsplatz find. Door mööt
sick doch woll de Öllern son böten mehr üm kümmern!
Mit de
Rechtschriewung steiht datt ok bannig sleggt!
Mien Modder harr door ein goden Wech funnen. Ick wär son echte
Poppenmodder un aff un to is mien "Lotti" mol verreist un
hett nu een Poppenbreef schreben. Ick müss denn trüch schreeben.
Hett mi veel Spooß mookt. De Fehler hett "Lotti" dorno
anstreken. Heff mi denn argert!
Wenn ick hüüt door an denk, meen ick, datt ick all dorbi veel
lehrt heff!
Nu man
los Ji Öllern, denkt Juch watt ut. Ji mööt son lütt
beten mehr dohn. Datt Scholarbeiten nokieken langt nich!
De meesten hebbt jo'n Computer. Sett door son poor Rekenopgaben rin,
mit'n Lock door achter. Door mutt denn de Lösung rin. Ji schüllt
sehn, datt bringt de Göörn Spooß.
Aber paßt op datt se datt nich vun denn PC moken lött. Allerdings
de Wech doorhen - bringt vielleicht jo ok watt! Oder?
Mit de
nije Rechtschreibeung heff ick nu ok mien Probleme!
Tschä, bi mien Platt ward nix reformert.Kümmt högstens
mol'n poor Wöör dorto.
Watt datt jo fröher keen Elektro-Geräte geev. Soo heet de
Staubsauger nu Huulbessen!
Datt's doch drullig, nich?
Ein Nachbar stellt sich vor: Das Budocenter des HTB 62 im Lämmersieth
Der Hamburger Turnerbund von 1862 (HTB 62) gehört seit rund 30
Jahren mit seinem Budocenter Lämmersieth zum festen Bestandteil
von Barmbek. In der Hausnummer 19 wird Kampfsport in Perfektion betrieben.
Im
Budo-Center sind neben dem Kampfsport auch Fitness- und Gesundheitskurse
zu Hause. Der 130qm große, mit Matten ausgelegte Trainingsraum
in der ersten Etage, bietet perfekte Trainingsmöglichkeiten für
Jung und Alt.
Ein Aufenthaltsraum lädt zum Verweilen nach dem Training ein und
bietet die Möglichkeit, anderen beim Schwitzen zuzusehen.
Das
Kampfsportangebot des HTB 62 gibt es in dieser Kombination nirgendwo
anders in Hamburg. Hier tummeln sich lauter exotische und durchweg interessante
Sportarten.
Ein
paar Beispiele:
ATK-SV
("Antiterrorkampf-Selbstverteidigung"), eine junge Selbstverteidigungsform
aus Deutschland. Hier hat Roger Fischer das "Gebietsrecht"
für Hamburg, so dass der HTB 62 der einzige Anbieter für Trainingsmöglichkeiten
in der Hansestadt ist.
Pencak
Silat,
eine indonesische Kampfsportart. Auch hier ist der HTB 62 der einzige
Anbieter in ganz Hamburg. Der deutsche Bundestrainer für Pencak
Silat, Olaf Hilke, trainiert im Lämmersieth. Vereinsmitglieder
nehmen an Europa- und Weltmeisterschaften teil.
Hapkido
ist eine uralte Selbstverteidigungskunst aus Korea und kennt keine Zweikampfregeln,
was zur Folge hat, das Hapkido (der Begriff steht für Harmonie,
Kraft und Weg) keine Wettkampfsportart ist.
Jiu-Jitsu,
ganz neu und doch schon sehr beliebt, ist eine der ältesten, traditionellen
japanischen Selbst-verteidigungsformen. Jiu-Jitsu ist sehr vielseitig
und enthält Techniken aus dem Judo, Aikido und Karate. Ab 16 Jahren
kann hier bereits mit trainiert werden.
Die klassischen Kampfsportarten wie Judo und Karate sind natürlich
auch im Angebot des HTB 62.
Kali
Diese südostasiatische Kampfkunstform ist für Kinder von
sechs bis elf Jahren geeignet. Hier werden spielerisch und mit viel
Spaß Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Motorik, Rhythmus, Kraft,
Ausdauer und Selbstvertrauen gefördert. Mit komplexen überkreuzenden
Bewegungen wird die Lernfähigkeit verbessert.
Durch das
Training all unserer orientalischen Künste werden Selbstbewusstsein,
soziales Verhalten, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Koordination
und Fairness geschult und weiterentwickelt. Diese Fähigkeiten sind
besonders wichtig für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.Trainingsgäste
und neue Mitglieder sind gerne gesehen, so Sportmanagerin Kerstin Klante.
Das
Budo-Center ist vom Bahnhof Barmbek aus gut zu erreichen. Von dort sind
es zirka 1000 Meter Fußweg. Der
Metrobus 37 hält fast direkt vor der Tür (Haltestelle Pfenningsbusch
an der Brücke Osterbekkanal).
Nähere
Auskünfte zu Sportarten und Trainingszeiten gibt es im
Budocenter
Lämmersieth 19
Sportbüro des HTB 62
Telefon: 254 28 62
oder im Internet unter www.htb62.de
Neues von Kellalien
Hi
ihr lieben Erdlinge!
Wer ist schon gern krank?
Ich hatte etwas mit dem Auge. Sofort ging ich zur Augenärztin (Dehnhaide).
Die liebe Frau an der Anmeldung fragte, was ich denn hätte, weil
ohne Termin, und das Wartezimmer war recht voll. Als ich die Sonnenbrille
abnahm hatte sich die Frage erledigt, mein rechtes Auge war geschlossen
und ließ sich auch nicht öffnen.
Als ich dann zur Ärztin rein, wurde ich sehr nett und kompetent
behandelt.
Wenn ich
etwas mit meiner Erdlingshülle habe, dann aber immer Spezialsachen.
Daher schickte die attraktive Ärztin mich zu ihrem HNO-Kollegen
30 Meter weiter. Nur zur Sicherheit eigentlich. Er behandelte mich auch
zuvorkommend und sehr kompetent.
In meiner Nase und Nebenhöhlen waren die eigentlichen Verursacher
meines entzündeten Auges. Genauer möchte ich darauf hier nicht
eingehen.
Es begann dann eine Odyssee durch Krankenhäuser und zu Ärzten,
währenddessen fing ich an, mehr Gegenstände als sonst umzurennen...
Ich wurde
jedenfalls operiert in der HNO des Marienkrankenhauses, doch ausser
Schmerzen und 'nem ca. 35 Grad warmem Krankenzimmer in unserem Jahrhundertsommer,
mit - natürlich - nur schnarchenden Bettgenossen, brachte es wenig:
mein Auge veränderte sich nicht.
"Natürlich", weil es ja schließlich eine HNO-Klinik
ist. Nasenpfeifen gepaart mit Schnarchen ist dort von einer einzelnen
Person möglich, *würg*.
Neben mir war dann auch noch ein ca. 70 jahre alter Schlagzeuger von
einer skandinavischen Fähre eingeliefert worden (Widder, wie er
sofort mitteilte), der sich gern mit sich selbst unterhielt, nicht ohne
über seine eigenen Gags zu lachen. Er wurde am Zungenfuß
operiert, was sein schnarchen verstärkte.
Das "Blue
Goal", welches draußen riesengroß aufgebaut war, schien
nur eine Nacht durch das offene Fenster in mein 4 personenstarkes, lautes,
warmes Schlafgemach.
Zur nächsten Nacht kam ein Typ mit ins Zimmer ans Fenster, der
unbedingt im Stockdunklen schlafen musste. Er schloss die Fenster und
zog die Rollos fieberhaft herunter. Da er der am frischesten Operierte
war, ließen wir ihn gewähren. Somit erhöhte sich die
Temperatur auf ca. 40 Grad und er atmete auch noch den kostbaren Sauerstoff
weg.
Alle Pfleger/innen
& Ärzte waren absolut lieb und kompetent. Das Marienkrankenhaus
(HNO) möchte ich hier besonders hervorheben.
Ein tolles Klima zwischen allen Mitarbeitern, welches auf viele Patienten
überspringt, ist das Wünschenswerteste überall. Dort
ist es gegeben. Ich wünsche keinem Erdling krank zu sein, aber
wenn es denn sein muss, dann empfehle ich die HNO vom Marienkrankenhaus.
Übrigens,
dort hat man ja nur etwas mit dem oberen Bereich des Körpers, deswegen
konnte ich schallend lachen über die humorvoll gemeinte Bemerkung,
als eine Pflegerin sagte: "Wo kein Schnee liegt ein bißchen
schneller!" Tschüß - euer Alien
Der Heilemacher
von Barmbek Süd
Manche
erinnern sich: wir haben in der ersten BaSta-Ausgabe in der Rubrik "Nachbarn"
über ihn berichtet.
Viele Menschen im Stadtteil sind Herbert Leister schon begegnet, der
gut zu erkennen ist an seiner originellen Strickmütze mit "Antenne",
sein Markenzeichen im Sommer wie im Winter. Immer freundlich grüßend,
oft auf dem Fahrrad oder in Begleitung seiner sympathischen japanischen
Ehefrau, gehört er einfach zu unserem Stadtteil. Ein weitgereister
Mann, der die Welt gesehen hat und Geschichten erzählen kann und
außerdem über großes Spezialwissen verfügt in
Sachen Phototechnik, Linsen und mehr.
Wir wurden auf seine Webseite aufmerksam gemacht, auf der der Fachmann
enthüllt, was sich bei ihm in vielen Jahren, bei der Reparatur
von Kameras, Linsen und Ferngläsern, zugetragen hat. Sein Wunsch
ist, vielen Leuten ein Verständnis für solche Geräte
- bis in's tiefste Innere - zu ermöglichen, damit sie sich selbst
zu helfen wissen bei der Reparatur von solchen Dingen.
40 Jahre Arbeit wurden Bild für Bild dokumentiert oder mit handschriftlichen
Ausarbeitungen festgehalten, die manchem auf die Sprünge helfen
können. Sollte trotzdem Hilfe benötigt werden, findet ihr
sie bei
Herbert
Leister, Photo-Technik,
Kamera-, Linsen-, Fernglas-Heilemacher,
Postfach 760823, 22058 Hamburg,
Tel.: 29 82 09 00, Fax.: 20 97 28 77,
eMail: heilemacher@12move.de
Homepage: www.cameralensbinomender.com
Aus Fertigem
etwas Neues entstehen lassen
Ausstellung
von Susanne Pahl in der Sparda-Bank,
Einkaufszentrum Hamburger Straße, 04.09. 06 bis 15. 01. 07
Sie sei im Realismus verhaftet, sagt sie.
Noch.
Doch die Verfremdung, das "Wegkommen vom selbst gesetzten Perfektionismus",
des exakten Abbildens der Vorlage, des rein Gegenständlichen -
das sei ihr Ziel.
Die Bilder der Malerin Susanne Pahl zeigen vor allem Blumen, Stillleben,
Vasen, aber auch Landschaften und Akte. Gemalt mit Acrylfarben auf Leinwand.
Eine Auswahl der Werke ist bis 15. Januar nächsten Jahres in der
Sparda-Bank im Einkaufszentrum Hamburger Straße zu sehen.
Die 28jährige
aus Mecklenburg-Vorpommern war schon als Schülerin begeistert von
Malerei, doch sollte es noch einige Jahre dauern, bis sie sich ernsthaft
dieser Neigung zuwandte. "In einer schlechten Phase meines Lebens
hatte ich das Bedürfnis, mich auf diesem Gebiet auszuprobieren",
erinnert sie sich.
Verschiedene Ausstellungen und Maler inspirierten sie zu ersten Versuchen.
Susanne Pahl besuchte Kurse - seit zwei Jahren etwa bei der Dozentin
für Kunst und Literatur Emina Kamber - und bekam von den Lehrern
viel Zuspruch. Sie müsse unbedingt dabei bleiben, hieß es
immer wieder, etwas aus ihrem Talent machen. Sie blieb dabei, wird gefördert
und war inzwischen an einigen Gruppen-Ausstellungen beteiligt, hatte
sogar schon Einzel-Expositionen.
Die berufstätige
Mutter genießt die entspannende Wirkung des Malens: "Ich
kann abschalten, tauche ein in meine Fantasie, male, male und tauche
nach Stunden wieder auf wie aus einem Trancezustand", so Susanne
Pahl, "dabei habe ich dann kaum bemerkt, wie die Zeit dahin floss."
Bevor sie mit Acryl loslegt, entwirft sie Skizzen mit Kohle auf der
Leinwand. "Je genauer meine Vorstellung von dem Bild ist, umso
schwieriger die Umsetzung - weil ich eben so exakt wie möglich
arbeiten möchte." Die Anregungen kommen aus dem täglichen
Leben; Vorlagen sind Fotos, vor ihr stehende Gegenstände oder auch
Motive in der freien Natur.
Bereits
zwei Mal nahm die Malerin an der Künstlerkolonie durch Kroatien
und Bosnien teil und malte dort etwa die alte Stadtmauer von Dubrovnik.
"Im Freien gestaltet sich die Arbeit ganz anders - alles bewegt
sich, die Lichtverhältnisse ändern sich ständig",
erzählt Susanne Pahl. "Aber das macht auch den Reiz aus: Herausforderungen.
Ich muss immer wieder an Grenzen stoßen, um weiter zu kommen,
Routine bringt mich nicht voran."
Susanne Pahls Bilder haben Namen, keine Nummern. Der "Gruß"
z.B. zeigt einen Strauß Blumen in einer Vase vor blauem Hintergrund
- zupft der Wind an den Blättern? Oder sind sie schon ein wenig
welk? Was ist das für ein Unter- und Hintergrund? Ein Holztisch,
ein blauer Samtvorhang?
Mit diesem
Bild ist der Künstlerin schon ein Schritt zum selbst gesteckten
Ziel gelungen: Verfremdung im Konkreten zuzulassen, etwas aus der eigenen
Persönlichkeit einfließen zu lassen, der Fantasie des Betrachters
Spielraum zu geben - aus Fertigem etwas Neues entstehen zu lassen. Claudia
Falk
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